Aufklärung bezüglich des zukünftigen Fraktionssystems

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Admin Aequitas
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Aufklärung bezüglich des zukünftigen Fraktionssystems

Beitrag von Admin Aequitas »

Allgemeines
Uns ist in den letzten Wochen öfters zu Ohren gekommen, dass es einige Unsicherheiten in Bezug auf das kommende Fraktionssystem gibt und eben deswegen, möchten wir als Staff das ganze ein wenig beleuchten:

 
» Ja, es wird ein Fraktionssystem geben, welches eine klare Struktur der Reiche mit sich bringt und die Spieler dazu motivieren soll, sich der Geschichte der Welt anzuschließen.

» Nein, das System wird nicht nur aus schwarz und weiß bestehen und auch neutrale Charaktere werden eine Heimat finden.


Wir möchten hier nochmal ganz deutlich machen, dass eine Zugehörigkeit einer Fraktion sich nicht dadurch auswirkt, dass man Tagein und Tagaus betend und streng gläubig verbringt. Man muss kein „wahrer“ Anhänger an den Herrn oder den Namenlosen sein, es reicht schon aus, wenn man sich mit den Idealen identifizieren kann, oder schlicht ein gemeinsames Ziel verfolgt, wodurch man die Fraktion unterstützt.

Man wird auch nicht gezwungen sich an irgendwelchen Kriegen oder dergleichen zu beteiligen, denn eine Stadt besteht aus mehr Menschen, als nur aus „Kämpfern“.
Alltags-RP, Tavernen-Abende, Handels-RP, Teekränzchen etc. sowie eher neutrale Personen innerhalb der Fraktion sind absolut erlaubt!

Grundlegend wollen wir niemanden zu etwas zwingen und keinem wird einfach so auf die Finger gehauen, wenn er innerhalb der Fraktion nicht „Darki“ oder zu wenig „Lichti“ genug ist.

Schorty hat zur Veranschaulichung ein wunderschönes, kreatives Bildchen gezaubert (auch wenn es bereits gespoilert wurde). Es soll aufzeigen, dass auch ein eher neutraler Charakter, wie z.b. Shira oder ein Waldelf, eine Tendenz in eine Fraktion aufweist und sich demnach in eine Einsortieren kann (aber nicht muss!).

Bild

Ein Charakter, der sich auf dem Strich für Neutralität befindet, dem wäre alles absolut egal, ob die Hütte seines Nachbars abfackelt, eine Seuche ausbricht, ein Engel vom Himmel fällt, oder Kinder verhungern. Wenn wir hier von Neutralität sprechen, dann meinen wir eine „absolute Neutralität“, die sich eben darin äußert, das man sich komplett aus allem raus hält, weil einem alles egal ist. Das ist tatsächlich weniger gewünscht - aber noch immer nicht verboten.

Sobald man sich nicht aus allem raus hält und sich Sorgen um verhungernde Kinder macht, oder sich halt denkt „selber schuld“, gehört man mehr zu eben einer der Fraktionen. Und das ist nun nur ein übertriebenes Beispiel, bitte nicht zu wörtlich nehmen.

 
Die beiden Fraktionen (Licht und Dunkel) sollen die Hauptdarsteller der neuen Welt sein und entsprechend wird diesen natürlich die meiste Aufmerksamkeit zuteil. Das wird sich in größeren Städten, wie auch in anderen Dingen äußern, die bereits im Vorstellungsthread (viewtopic.php?f=9&t=1362) erwähnt wurden. Die endgültigen Goodies der Fraktionszugehörigen stehen noch nicht zu 100% fest!


Was ist nun also mit dem neutralen Gebiet und seinen neutralen Bewohnern?
Das alles heißt also eben nicht, dass jene, die Neutral bleiben wollen, in einer kleinen Hütte mitten im Nirgendwo verkommen werden oder es erst gar nicht erwünscht wären. Auch Spieler, die sich eben aus jeglichem Konflikt raus halten wollen, werden einen Platz auf der neuen Welt finden.
Es ist genau so gut möglich eine kleine Handelsstadt zu gründen (der Ankunftsort der neuen Map ist im Grunde der neutrale Ort), aber als Grenzort zwischen den Fraktionen, müssen die dortig Lebenden schlicht mit den möglichen Rp-Konsequenzen leben (im Grunde wie es nun in Nordhain ist). Friedlicher und harmonischer wäre es gewiss innerhalb einer Fraktion, denn dort ist man im gesicherten Gebiet.

Ebenso wird eine neutrale Handelsstadt niemals die Macht oder Relevanz erlangen, wie eine der Fraktionsstädte, schlicht weil der Rückhalt der Götter fehlt, in einer RP-Welt, wo die Götter noch sehr stark in den Vordergrund rücken werden.


Weitere (z.T. Extrem-)Beispiele für neutrale Fraktionen:
Ketzer
In den Augen der Fraktion existieren die Götter nicht. Konsequenz: Beide Fraktionen, auch unabhängig der Spieler, werden von den Fraktionsführern (Staff) dazu aufgefordert werden zu intervenieren - WENN es bekannt IG ist!. Kann man sicherlich spielen, wird nur sehr unbequem.
Nicht zu erwähnen, dass der Bewegungsradius sich extrem einschränkt, da man sich nicht mehr frei in den jeweiligen Fraktionsgebieten bewegen kann ohne Konsequenzen.

Schwarzmarkt
Eine neutrale Fraktion die einfach mit jedem und allem handeln möchte wird im Zweifel rpliche Konsequenzen fürchten müssen, SOFERN es herauskommt. Da müssen wir als Staff kaum intervenieren. Wenn sie es heimlich schaffen, dann ist das halt so.

Magieakademie
Wie es aktuell unsere Magieakademie auf DNW auch ausspielt. Das wäre dann eine Zusatzinstanz zu möglichen Magieakademien der jeweiligen Fraktionen. Jeder darf dort unterrichten/unterrichtet werden, sofern er dazu Lust hat und mit seinem Charakter-Rp vertreten kann.

Die Beispiele sind jetzt ganz klar schwarz/weiß-Denken. Das es ganz viel dazwischen gibt, ist uns natürlich bewusst. Wir möchten nur mit den Extrembeispielen aufzeigen, wo Grenzen der Neutralität sind, beziehungsweise wo man damit rechnen muss, dass es auch unbequem werden könnte. Ein Rollenspiel besteht auch immer aus RP-Einschränkungen, die sich aus dem Verhalten/Rasse/Klasse unserer Charaktere ergeben.


RP-Einschränkungen für neutrale/verfeindete Personen in den Fraktionsgebieten
Wir finden es ehrlich gesagt bereichernd fürs RP, wenn Einschränkungen existieren, wie z. B. das Verbot des offenen Tragens von Waffen in einer Stadt. Verstecktes Waffentragen ist hier natürlich immer noch möglich (Warhammer unter einem Seidenkleid fällt leider aus). Doch wenn man halt einer Kontrolle unterzogen wird und auffliegt, muss man halt mit Konsequenzen leben müssen. Der Zustand wie im Status Quo, dass Leute in Ansilon mit einer geladenen Armbrust in Gegenwart von Wachen stehen, ist in unseren Augen schon Non-Rp.
Gleiches bei den späteren Fraktionsstätten, lässt sich auch zu Magie sagen. Eine Wache/Miliz, die sieht, wie ein !unbekannter! Magier, der nicht eindeutig der Fraktion angehört Magie wirkt, wird auch damit leben müssen, dass darauf reagiert wird. Ggf. muss er sich dann für einen Stärkezauber rechtfertigen.
Das hat sich btw. von früher zu heute nicht geändert. Wer sich nicht an die Obrigkeit hält, spürt Konsequenzen.

Das hat dann auch wenig damit zu tun, dass wir als Staff jemanden etwas aufzwingen wollen, sondern es ist schlicht RP. Das kann jedem auch genau so auf der jetzigen Map passieren, wenn plötzlich ein Ork oder eine Räuberbande vor der Haustür steht. Und wenn wir mal ehrlich sind, wie oft ist das schon passiert?
Keiner wird verbieten neutrale Handelscharaktere oder Forscher zu spielen, aber es wird auch keiner verbieten, wenn diese kritisch von den Fraktionen beäugt werden, weil sie eben mit den jeweiligen "Feind" handeln.

Das ist alles Teil einer dynamischen Spielwelt - wie wir sie auch jetzt schon haben.


Was ist mit den Rassen?
Auch wenn wir da nun natürlich einen Waldelfen und eine Dunkelelfe eingezeichnet haben, sind die Rassen erst einmal nicht in das Fraktionssystem integriert. Sie ordnen sich auf natürlichen Weg von allein ein, denn ein Ork stellt sich gewiss nicht auf die Seite des Herrn und eine Amazone wird nicht anfangen dem Namenlosen mit seinen Dämonen zu folgen.

Die Rassen werden nicht gezwungen sich an eine Fraktion anzuschließen, das wäre auch rp'lich absolut unlogisch. Allerdings ist es möglich, dass Bündnisse geschlossen werden – das überlassen wir als Staff aber vollkommen Euch Spielern. Natürlich so lange es im RP sinnvoll ist (kein Dunkelelf der plötzlich ein dauerhaftes Bündnis mit einem Paladinen eingeht).

Man könnte die Rassen also durchaus als jeweils eigene Fraktion bezeichnen und es wird vollkommen dem Spielfluss überlassen, wo und wie diese letztendlich handeln werden.


Wir hoffen wir haben Euch das Vorhaben mit den Fraktionsystem ein wenig deutlicher machen können und das nun weniger Unsicherheit oder Verwirrtheit herrscht.

Abschließend kann man also sagen "Wir sind hier nicht das Auenland, aber wir zwingen auch keinen nach Mordor".


MfG
Der DNW-Staff

 
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