Vyktorya bekommt einen Brief

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Sorsha von S.
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Vyktorya bekommt einen Brief

Beitrag von Sorsha von S. »

Der Dunklen Mutter zum Gruße Vyktorya,

Ich hoffe, diese Zeilen erreichen Dich wohlbehalten.

Es scheint mir, als wäre es eine Ewigkeit her, dass wir über die Zukunft deines Schützlings, Armon von Assuan, gesprochen haben.

Die Zeit vergeht so schnell,doch die Worte, die wir damals gewechselt haben, hallen noch in meinem Gedächtnis nach.
Du hast mir versichert, dass Armon den Willen hat, ein treuer Bürger des Reiches Surom zu werden, dass er bereit ist,
unsere Gesetze und Gepflogenheiten zu respektieren.


Leider haben mich besorgniserregende Nachrichten erreicht, die meinen Glauben an seine Aufrichtigkeit ins Wanken bringen.

Mir wurde zugetragen, dass er erneut in Gesellschaft von Pandor Vildaban gesehen wurde – ein Mann,
dessen Verbindungen zu den Feinden des Reiches wohlbekannt sind.


Sollten mich keine gegenteiligen Nachrichten erreichen, sehe ich mich gezwungen zum Schutze des Reiches zu handeln,
Armon als Feind des Reiches auszurufen und einen Reichsbann über ihn zu verhängen.


Ich war bereit, ihm eine Chance zu geben. Doch die Sicherheit unseres Reiches muss an erster Stelle stehen.
Sorsha von Schwarzenfels
-Reichsverwalterin-



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Mirja Vildaban | Vyktorya Alvlem
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Eine Nachricht für Armon von Assuan

Beitrag von Mirja Vildaban | Vyktorya Alvlem »

Jeweils in der Bank von Surom und in Nebelhafen wird ein Brief hinterlegt, sie sind beide Identisch und beinhalten neben der Abschrift von Sorshas Brief auch eine weitere Nachricht:

Salutari Armon von Assuan, 

lange sah ich Euch nicht mehr und bislang hattet Ihr auch das Angebot nicht angenommen, Unterkunft in unserem Hause  zu finden. Daher ging ich bislang davon aus, dass Ihr entweder auf Reisen seid, oder bei Golga von Assuan Unterkunft fandet. Die jetzigen Nachrichten sind natürlich bedauerlich, zumindest was meine Bürge für Euch im Reich Surom betrifft. 

Ihr solltet Euch womöglich entscheiden, welche Seite Eurer Familienbande Ihr nun folgen wollt. Licht oder Schatten? 

Mir persönlich ist es einerlei, ich werde keinen Groll gegen Euch hegen, solange Ihr Euch nicht gegen mich und meinen Gemahl wendet, erwartet jedoch keine weitere Fürsprache mehr von meiner Seite, sollte sich bewahrheiten, dass Ihr Euch doch wieder dem anderen Reich zu wendet. 

Solltet Ihr weiterhin Surom gewogen sein wollen, solltet Ihr Euch Eure Worte sehr gut überlegen und diese am Besten der Reichsverwalterin selbst vorlegen. Mit Glück glaubt sie Euch, doch rechnet nicht mit allzuviel Gnade. Sie war Euch ohnehin schon zuvor nicht sehr stark gewogen. 

Möge Eure Seele stets wohl behütet sein. 

gez. 
Vyktorya Alvlem 

Armon
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Re: Vyktorya bekommt einen Brief

Beitrag von Armon »

Einige Tage vergehen über dem Land, ehe ein Bote ein Pergament mit folgendem Inhalt überbringt:
Ehrwürdige Vyktorya Alvlem,

mit tiefem Respekt danke ich Euch für Eure Worte und die Offenheit, mit der Ihr mir schreibt.
Es betrübt mich zu hören, dass meine Abwesenheit und die jüngsten Ereignisse Zweifel an meiner Loyalität geweckt haben. 
Ich versichere Euch, dass mein Herz und meine Taten weiterhin dem Wohle Suroms dienen, 
auch wenn meine Wege derzeit verschlungen erscheinen mögen.

Zur Stunde weile ich in Nebelhafen, fernab der großen Hallen und politischen Strömungen. 
Hier halte ich mich bedeckt und beteilige mich an den alltäglichen Geschäften der Stadt, 
um keinen unnötigen Verdacht zu erregen. 

Meine Schritte sind vorsichtig, meine Worte wohlüberlegt, denn ich weiß um die Spannungen, die das Reich durchziehen. 
Es ist nicht meine Absicht, Schatten über meine Familie oder meine Vergangenheit zu werfen, 
sondern vielmehr, in Stille und im Verborgenen meinen Pfad zu finden, 
bis die Zeit reif ist, meine Treue offen zu beweisen.

Ich verstehe Eure Warnung und die Zurückhaltung, die Ihr mir entgegenbringt. 
Seid versichert, dass es fern meiner Absicht liegt, jemals eine Tat zu begehen, die Euch, Euren Gemahl 
oder Euren ehrenvollen Titel in irgendeiner Weise schädigen könnte. 
Im Gegenteil, Ihr genießt meine höchste Achtung, tiefste Anerkennung und unvergängliche Dankbarkeit

Eure Fürsprache war stets ein Geschenk, und ich werde meine Taten so lenken, 
dass sie Euer Vertrauen nicht enttäuschen.

Sollte die Reichsverwalterin meine Worte hören wollen, werde ich sie mit Bedacht wählen 
und ihr meine Loyalität darlegen, sofern sie mir Gehör schenkt.

Möge das Licht Euch und Euer Haus stets leiten.

In Ehrfurcht,
Armon von Assuan
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