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Ein kühler Luftzug strich durch das halb geöffnete Fenster und ließ die Pergamente auf Vans Tisch leise rascheln. Draußen lag die Stadt in gedämpftem Treiben, doch hier drinnen herrschte eine konzentrierte Stille. Eine Stille, wie sie nur jenen vertraut war, die Entscheidungen zu Papier bringen mussten.
Van trat an den Tisch, verweilte einen Augenblick im Stehen und ließ den Blick über die Schreibutensilien gleiten. Die geliebten Utensilien wie Feder, Tinte und Siegel. Es war kein leichtfertiges Schreiben, das vor ihm lag. Mit einem leisen Atemzug setzte er sich schließlich und zog das Pergament näher zu sich heran.
Die Feder tauchte in die dunkle Tinte, und ohne Zögern begann er zu schreiben. Als das Schreiben vollendet war, ließ er es einen Moment ruhen. Dann legte er es säuberlich zusammen. Ein leiser Druck des Rings besiegelte nicht nur das Pergament, sondern auch seinen Entschluss.
Kurz darauf hallten leichte Schritte am Tor wider. Der Botenjunge, trat heran. Van reichte ihm den Brief mit knapper Instruktion und übergab ihm reichlich Lohn. Ohne ein weiteres Wort machte sich der Junge auf den Weg, verschwand rasch durch die Tür, während Van zurückblieb
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