Hednar zog sich mit seiner gewonnenen Schatzkarte direkt in den Wald zurück.
Sein Gedanke war einfach. Diese Karte wird er anderen zeigen.
Jeder sollte sehen, was Hednar erhalten hat.
So wie der Bürgerbrief in seiner Tasche, das Pergament zum Inselweiten Axt-Verbot und weitere Pergamente darüber, warum Dunkelelfen gemein sind, warum Nekromanten blöd sind.
So findet die verwitterte Schatzkarte einen Platz in Hednars Rucksack.
Nicht umsonst wird dieser auch Rucksack der Erhaltung genannt.
Nachdem Hednar bereits der Fürstin des Namenlosen, sowie einem Mitglied der Aequalitas Serpentis die verwitterte Schatzkarte gezeigt hatte, war es Zeit die Schatzkarte genauer zu begutachten.
Augenblicklich war Hednar mit wüst anderen Dingen beschäftigt, doch sollte etwas Abwechslung gut für einen Druiden sein, welcher stets auf die Erhaltung des Kreislaufes zu achten hat.
Mit der Karte setzte Hednar sich an das Lagerfeuer in Surom. Dort wollte er die Karte genauer betrachten.
Ohne nach Mòrkral rufen zu müssen, zitterte die Erde neben dem Lagerfeuer leicht und wenige Sekunden später war seine Präsenz von Hednar deutlich zu spüren.

Die wolfsähnliche Gestalt wuchs rasch aus den Wurzeln des Bodens. Die verrottete Rinde, welche Mòrkral als Fell trägt, füllte die Umgebung mit modrigem, fauligen Duft.
Die Anwesenheit Mòrkrals sorgte dafür, dass selbst das Feuer fehl am Platz wirkt. Als würde selbst Wärme in seiner Nähe nicht richtig leben.
Und während Hednar auf die Karte blickt, wirkt es als schaut Mórkral nicht einfach auf eben jene, sondern so, als würde er sie wittern. Hednar für sich zeigt nicht nur, sondern weist Mòrkral gleich den Weg. Fast wie ein Ritual, nicht wie Planung.

Wohin wird die Schatzkarte führen? Wer wird Hednar auf dieses Abeneteuer begleiten?
Was verbirgt sich am Ende des Abenteuers?
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