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Die Suche nach dem Equilibrium

Verfasst: 04 Apr 2024, 01:29
von RPG Rakh Hednar
Eine neue Welt. Eine neue Suche.
Hednar, der große, mit Muskeln bepackte Haudegen aus dem Stamme Rorck machte sich unlängst schon einen Namen in Rostanker. Stets in Trinkereien und Raufereien verwickelt, nahm er irgendwann Reißaus um seine Suche fortzusetzen.
Die neue Welt brachte Hednar so viele Fragen und so viele Goldmünzen. So viele Goldmünzen. Goldmünzen.
Auf der Suche nach mehr und mehr übermannte ihn die Suche kaum. Fest entschlossen seine Suche auszuweiten traf Hednar auf das Equilibrium. Das Equilibrium. Immer auf der Suche.

Stunden vergingen, Tage verstrichen, Monde gingen unter und Jahre zogen über das Land.
Hednar - stets auf der Suche.

Die Suche nach dem Sarlath:

Hednar sprach jedes Mitglied des Equilibriums an, suchte in jeden der Städte. Ansilon, Silberburg, Winterberg, Nalveroth, selbst an den belebtesten Orten. Auch in Rostanker, wo Erinnerungen frei wurden. Selbst in Vesper hätte Hednar nach dem Equilibrium gesucht.
Später traf Hednar auf den Sarlath, eine kurze Begebenheit, durchflutet von unzähligem Wortgefecht. Ein Wort folgte dem Anderen. Hednar, welcher die Sprache der Magokraten erlernt hatte, um sich auf dieser neuen Welt zurecht zu finden, prasselte mit seinem Gedankengut beinahe unentwegt auf Mor'dan ein, welcher Hednars Sprache nicht verstehen konnte.
So trennten sich die Wege Hednars und des Sarlaths.
So trafen sich Hednar und Mor'dan erneut in Nalveroth. Ein grober Austausch vieler Worte und Gestiken ging von beiden aus.

Der finstere Schlag:

Die neue Welt - zerstört.

Eine weitere Reise ins Ungewisse. Eine Reise in die neue Welt. Eine Reise.

Eine neue Welt. Eine neue Suche.

Hednar, der große, mit Muskeln bepackte Haudegen aus dem Stamme Rorck machte sich...
...erneut auf die Suche nach dem Equilibrium und dem Sarlath.

Mit der Gewissheit, dass seine Suche niemals enden wird, zieht Hednar durch die neuen Ländereien. Beginnend in Nebelhafen.
Dort hinterlässt Hednar ein Stück Pergament, irgendwo an einem auffälligen Ort in der Bank.
Dort steht krakelig geschrieben:
 Aig bou Siklo raekl bod EQ räbk Hednar xi o'rod Tuoggor o'r. Mausor xiu Adorbtkirbo. Hednar v'rr bor Sarlath kuoggor.
Mit der Gewissheit, das Equilibrium zu finden, führt Hednar seine Suche fort.

 

Re: Die Suche nach dem Equilibrium

Verfasst: 04 Apr 2024, 01:58
von Mor'dan
Er träumte von längst vergangenen Tagen und den Gefährten, die einst an seiner Seite gestanden hatten. Im Traum erblickte er ihre Gesichter, die mit einem sanften Glanz aus vergangenen Erfahrungen leuchteten und spürte die Sehnsucht nach den unzähligen Erlebnissen und Reisen, die sie gemeinsam unternommen hatten. Schatten legten sich über die Erinnerungen, doch im Traum wurden sie zu lebendigen Bildern. Er sah ihre Gesichter, hörte ihre Stimmen voller Mut und Hoffnung, während sie sich den Herausforderungen der Welt stellten und ihren Pfad im Leben suchten.

Der Aufstieg, dieser grosse erhabene, dieser einzigartige Zustand, in dem alles, was einst geschaffen wurde seinem Ursprung noch so nah war. Kein blinder Glauben, du sollst nur glauben was du siehst und als Wahrheit erkennst. Wir streben eine höhere Ebene des Bewusstseins und der Existenz an. Höheres Verständnis. Chaos ist die Ordnung, die die Auffassungsgabe des menschlichen Geistes übersteigt. Und so wird er uns leiten, der zu verstehen vermag, was sonst keiner kann. Die Kinder des Equilibriums suchen ihren eigenen Pfad im Leben, abseits vom allgemeinen Konsens. Auf der Suche nach einer höheren Ebene des Geistes, des Bewusstseins und der Existenz streben sie stets nach Erleuchtung.
 

Die Suchenden, vereint in ihrem Streben nach Wissen und Erleuchtung durchstreiften die geheimnisvollen Länder und bezwangen die Hindernisse, die sich ihnen in den Weg stellten. Jeder Schritt, jede Illusion, jeder Verlust war wie ein Band, das sie enger aneinander band und ihre Freundschaft stärker machte. Doch selbst im Traum spürte Mor'dan die Leere, die ihr Abschied hinterlassen hatte und erinnerte sich an die Tagen, als ihre Schatten noch Seite an Seite wandelten. Und so verweilte er in seinem Traum, umgeben von den Geistern der Vergangenheit, bis die ersten Strahlen der Morgensonne die Schatten vertrieben und ihn zurück in die Realität führten. Aber die Erinnerungen blieben, lebendig und strahlend wie die Sterne am nächtlichen Himmel...
  

Re: Die Suche nach dem Equilibrium

Verfasst: 04 Apr 2024, 17:21
von RPG Rakh Hednar
Hednar, der große, mit Muskeln bepackte Haudegen aus dem Stamme Rorck machte sich unlängst auf den Weg in den Nebelhafen.
Dort, wo er das Equilibrium und den Sarlath eingeladen hatte, um seine Suche zu erweitern... - Fand er niemanden auf.
Niemand kam dem Schreiben von Hednar nach. Kein vertrautes Gesicht. Kein rotes Emblem. Kein Sarlath. Keiner.

Niedergeschlagen schlägt Hednar sich auf die Brust. Dieses Ausbleiben der Suche führt den Suchenden nur weiter.

Die Zeit hilft Hednar, seinem Ziel näher zu kommen. Jetzt verging bereits so viel Zeit, dass Hednar sich in der verlassenen Stadt wiederfand.

Dort angekommen wird er aufs Neue das Bankhaus aufsuchen.

"Was macht Ihr da?"  - Hednar nickt zustimmend, als er das Pergament an die Tür des Bankhauses anbrachte.
"Jau, Hednar! Equilibrium!"
Geschrieben steht dort krakelig auf einem Pergament:

Aig bou Siklo raekl bod EQ räbk Hednar xi o'rod Tuoggor o'r. Mausor xiu Adorbtkirbo. Hednar v'rr bor Sarlath kuoggor.

Hednar, der seither auf der Suche war, immerzu.
Immerzu bedacht, seine Suche auszuweiten. Zu Zeiten nannte man Ihn bereits Hednar auf der Suche.
Zumindest Hednar nannte sich zu Zeiten bereits so.

Und so machte sich Hednar auch schon wieder auf den Weg.
Und so bereitet er sich für das angekündigte Treffen vor.
Und so weiter, und sofort setzt Hednar auf der Suche seine Suche fort, um dort Fortsetzung zu erfahren, wo Erfahrung fortzusetzen sei.