Rok'nar Blutklaue
Verfasst: 10 Jul 2025, 15:17
Wie Rok’nar zur Blutklaue wurde
Bevor man ihn „Blutklaue“ nannte, war er nur Rok’nar, Sohn des Schinder-Klans. Geboren im Morast von Dhul’Grak, wo das Fleisch zäher als das Brot war und nur der Tod wärmte.
Schon als Welpe war er anders. Größer. Gieriger. Wenn die anderen Frischlinge mit Steinen warfen, riss Rok’nar einem Keiler das Maul auf – mit bloßen Händen. Seine Pranken waren zu groß für Waffen. Sie wurden selbst zu Waffen.
Mit zwölf Wintern stand er das erste Mal Wache am Rand des Lagers. Der Stamm schlief. Nur der Wind sprach – und etwas anderes.
Zwei Schatten huschten zwischen den Bäumen. Lautlos. Schnell. Zu schlank für Orks. Zu flink für Menschen. Es waren Waldelfen – Späher, grün gekleidet, mit Haut wie Rinde und Augen wie Eis. Feinde. Immer schon. Heimtückisch. Giftig.
Doch sie rechneten nicht mit Rok’nar.
Er wartete nicht auf Befehl. Kein Schrei, kein Alarm. Nur Bewegung – brutal, instinktiv. Er sprang aus dem Unterholz, warf sich auf den ersten Elfen, riss ihm die Kehle auf, noch bevor dieser zum Dolch greifen konnte. Blut spritzte wie Nebel in der Nacht.
Der zweite wich zurück, Pfeil gespannt – zu spät. Rok’nars Pranken packten ihn. Die Krallen seiner Finger bohrten sich in die Brust des Spähers, rissen das Herz fast heraus.
Dann – so sagen es die Alten – kauerte sich Rok’nar über die zitternden Leiber… und fraß.
Er aß Fleisch und Haut, kaute Sehnen und zerbiss Knochen. Nicht aus Hunger – sondern aus Machtgier. Blut tropfte von seinem Kinn, als er zurück ins Lager trat. Die Elfen waren verschwunden. Nichts blieb von ihnen außer zerrissenen Überresten – und Rok’nars Krallen, die nie wieder sauber wurden.
Man sagt, seine Haut sei seit jener Nacht grüner geworden – dunkler, satter, beinahe leuchtend. Als hätte das Fleisch der Feinde ihn verändert. Verstärkt.
Von da an nannte ihn der Stamm nicht mehr einfach Rok’nar.
Er war nun:
Rok’nar Blutklaue.
Bevor man ihn „Blutklaue“ nannte, war er nur Rok’nar, Sohn des Schinder-Klans. Geboren im Morast von Dhul’Grak, wo das Fleisch zäher als das Brot war und nur der Tod wärmte.
Schon als Welpe war er anders. Größer. Gieriger. Wenn die anderen Frischlinge mit Steinen warfen, riss Rok’nar einem Keiler das Maul auf – mit bloßen Händen. Seine Pranken waren zu groß für Waffen. Sie wurden selbst zu Waffen.
Mit zwölf Wintern stand er das erste Mal Wache am Rand des Lagers. Der Stamm schlief. Nur der Wind sprach – und etwas anderes.
Zwei Schatten huschten zwischen den Bäumen. Lautlos. Schnell. Zu schlank für Orks. Zu flink für Menschen. Es waren Waldelfen – Späher, grün gekleidet, mit Haut wie Rinde und Augen wie Eis. Feinde. Immer schon. Heimtückisch. Giftig.
Doch sie rechneten nicht mit Rok’nar.
Er wartete nicht auf Befehl. Kein Schrei, kein Alarm. Nur Bewegung – brutal, instinktiv. Er sprang aus dem Unterholz, warf sich auf den ersten Elfen, riss ihm die Kehle auf, noch bevor dieser zum Dolch greifen konnte. Blut spritzte wie Nebel in der Nacht.
Der zweite wich zurück, Pfeil gespannt – zu spät. Rok’nars Pranken packten ihn. Die Krallen seiner Finger bohrten sich in die Brust des Spähers, rissen das Herz fast heraus.
Dann – so sagen es die Alten – kauerte sich Rok’nar über die zitternden Leiber… und fraß.
Er aß Fleisch und Haut, kaute Sehnen und zerbiss Knochen. Nicht aus Hunger – sondern aus Machtgier. Blut tropfte von seinem Kinn, als er zurück ins Lager trat. Die Elfen waren verschwunden. Nichts blieb von ihnen außer zerrissenen Überresten – und Rok’nars Krallen, die nie wieder sauber wurden.
Man sagt, seine Haut sei seit jener Nacht grüner geworden – dunkler, satter, beinahe leuchtend. Als hätte das Fleisch der Feinde ihn verändert. Verstärkt.
Von da an nannte ihn der Stamm nicht mehr einfach Rok’nar.
Er war nun:
Rok’nar Blutklaue.