Aushaenge an der Wunderschoen: Freiwillige

Rollenspielforum der Neutralstadt.
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Grimbald Gondolori
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Aushaenge an der Wunderschoen: Freiwillige

Beitrag von Grimbald Gondolori »

Selbst auf der Wunderschoen, fernab von Nebelhafen und der trauten Heimat, koennen die Nebelhafener einfach nicht diesen laestigen Aushaengen mit Grimbalds Schrift entkommen. Aushaenge befinden sich an der Kueche und an den Schlafbereichen - dieses Mal scheint die Nachricht aber auf Leder gebrannt worden zu sein und verkuenden folgendes:

Treue Kameraden und wagemutige Nebelhafener (und Ork), folgendes will erledigt sein:
  1. Frewillige fuer die Behandlung der Gefallenen. Muessen an einen trockenen Ort gebracht werden und in Leichensaecken eingenaeht sein. Als vorlauefiger trockener Ort ist wohl die Kammer unter dem Steuerrad angedacht. Wer bessere Ideen fuer die Lagerung der Gefallenen hat, sagt Bescheid. 
  2. Freiwillige fuer das  ausheben dreier Graeber, lasst Grimbald wissen wo ihr die ausgehoben habt. 
  3. Freiwilige zum patroulieren am Ufer entlang um die Greifen zu unterstuetzen. 

Bitte tragt Euch hier drunter ein oder teilt es Grimbald mit, fuer welche der Aufgaben ihr Euch melden wollt.  Diese Liste wird erweitert, falls es neue Aufgaben gibt die Anfallen - also achtet drauf.

Grimbald, 
Laufbursche 


 
Grimbald Gondolori
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Re: Aushaenge an der Wunderschoen: Freiwillige

Beitrag von Grimbald Gondolori »

Ein Aushang wird ueber den alten gehangen, scheinbar wichtige Neuigkeiten fuer die Kameraden aus Nebelhafen - wieder dieser verdammte Grimbald...Kommandant Schwarzfeld wird auch eine Nachricht diesbezueglich zugestellt.

ACHTUNG!

Kleine Viecher die wie Eidechsen, aber auf zwei Beinen laufen, wurden gesichtet und neigen dazu Sachen zu stehlen. Folgt diesen nicht, wenn sie Euch Sachen entwenden, die gaengige Vermutung ist das sie irgendwie dem Feind dienen.

Dino.png
Dino.png (84.45 KiB) 367 mal betrachtet


Minotaure gesichtet, nord-oestlich der Bruecke, Vorsicht ist geboten.

Gebaeude nord-oestlich der Bruecke entdeckt. 


Helfende Haende fuer folgendes werden gesucht: 
- Wachgaenge
- Reparaturen an einigen der Gebauede um sie ewas wetter-fester zu machen 


 
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Gwendolyn
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Darunter prangt ein längerer Text mit ein paar Bildern

Beitrag von Gwendolyn »

Nachdem ich die Aufzeichnungen früheren Bewohner und die Geschichte der Ophidianer erst erzählen und zusammenfassen durfte hier nun in Schriftlicher form, für alle, die nachlesen möchten.
Sollten Fehler im Ablauf entdeckt werden bitte ich darum diese zu melden, damit ich sie ausbessern kann.
Zusammenfassung zu den Ophidianern

Bei Ankunft auf der Insel fang man fast in jeder Niederlassung Schriftstücke zu vergangen Tagen. Sie berichteten von Ophidianerinfiltration in den höchsten Reihen bei den Solgardern, von einer Insel bei den Barbaren und den Elfen. Wobei die Berichte der Elfen so weite gehen, dass die Insel eine „Lethargie“ verströmt und vor Nachahmung warnt.

Geisterwesen warnten vor „unserer Gier“ und, dass wir nicht den gleichen Fehler machen sollten wie sie.

Es gab wohl Expedition zur verlassenen Stadt bei der Krabbenbucht:
Es tauchten Schattenwesen überall auf der Insel auf und sprachen Warnungen aus. Sie berichteten von vergangen Reichen und Zivilisationen, die sich bereits auf der Insel befunden haben, von Schlangen und Echsenwesen und von Minotaruen. Die Schlangenwesen waren wohl einstige Bürger, die durch eine mächtige Person an die Insel gebunden wurden. Sie sprachen wohl auch immer wieder aus, dass man zusammenarbeiten müsse, sonst hätte man keine Chance.
Bei den Expeditionen kam es zu einer unterredung mit einer Entität, die sich „der Monarch“ nennt. Er Vertraut niemandem. Um sein vertrauen zu erlangen müssten Opfergaben gebracht werden. Er sprach  von Pyramidenbauern, die diese Insel bewohnt hätten und die wie die Bewohner der Stadt Opfer einer unbekannten Macht, die hinter dem Sturm liegt, wurden. Es wurde vermutet, dass es bei dieser Macht um Ophidianer und Minotaruen handelt. Mittlerweile vermuten wir, dass auch die Ophidianer und Minotaruen nur Marionetten einer größeren Macht dahinter sind.
Es wäre nicht das erste mal, dass Schattenwesen auf der Landmasse erwachen würden. Es passiert wohl in Zyklen. Das Tor würde sich öffenen, sobald der Strum wieder nahen würde und man sollte sich darauf vorbereiten.
 
Die erste Spähre ist bei den Zwergen aufgetaucht. Man konnte sie wegen einer enormen Hitzeentwicklung um die Spähre nicht nähern. Aus dieser Spähre kamen mehrere Minotaurenwellen und griffen gezielt die Feste der Zwerge an. Drow mit Suromern und Solgarder kamen zur Unterstützung. Die Befestigung viel, aber die Minotauren konnten besiegt werden.

Eine zweite Spähre tauchte kurz danach bei Solgard auf. Es strömten ebenso Minotauren aus der Spähre hervor und griffen gezielt die Stadtmauer und das Stadttor an.

Weiter Spähren gab es beim Nordvolk und vor Surom. Wohl aber auch bei den Elfen. Im Dschungel ist die Spähre stationär, jedoch kommen keine Minotauren heraus, die irgendetwas oder irgendjemanden angreifen.

Spähre bei den Zwergen
Spähre bei den Zwergen
  
Spähre in der Wüste
Spähre in der Wüste
 

Mit den Ophidianerspähern tauchten auch verschiedene Gegenstände auf, die analysiert wurden. Anfangs half ich bei Solgard mit, doch leider kam keine weitere Einladung wie versprochen. In weitere Folge konnte Davind sich mit dem Pendel und ich mich mit dem Erinnerungsfragment außeinandersetzten.
Aus dem Erinnerungsfragment kam anfangs ein undeutliches Flüstern oder Nuscheln. Später wurden die Stimmen deutlicher und wenn man sich darauf konzentrierte, konnte man eine Vision erhaschen. Eine gewaltige Schar von Ophidianern, versammelt im Gebet; Menschen, Zwerge, Dunkelelfen – auf Altären geopfert. Und dann: ein gewaltiger Komplex, verborgen in einer dschungelartigen Wildnis.
Die Opohidianerspäher konnten dadurch enttarnt werden, indem man sie ansprach. Sie wichen dem Blick aus und konnten nicht sozial interagieren. Wenn sie enttarnt wurden waren sie sofort aggressiv und griffen an.

Daraufhin hab ich mich weiter mit dem Fragment beschäftigt und nach einigem Versuchen und Geduld weitere Visionen erhalten.

Eine andere zeigte eine gewaltige Schlacht. Armeen unterschiedlichster Völker und Rassen, vereint im Kampf gegen die Ophidianer. Wie Unkraut wurden die Armeen von den Ophidianern Zug um Zug niedergemetzelt. Doch etwas blitzte zwischen den Reihen auf. Die Erinnerung begann zu flackern, und für einen Augenblick war es schwer, die Konzentration zu halten. Dann fokussierte sich die Vision plötzlich auf zwei Magier, die mitten im Kampfgetümmel standen. Jene, die ihm bereits begegnet waren, erkannten in einem der Magier den Monarchen. Mächtige Magie wurde gewirkt, um eine Bresche zu schlagen. „Wir müssen zum Fragment!" hallte es dumpf in den Erinnerungen wider. Der Gefährte des Monarchen jedoch hielt sich auffällig im Hintergrund. Dann riss die Erinnerung ab.

Ophidianer
Ophidianer

Vor kurzem kam dann auch die Erzählung vom einem Todesdrachengott auf. Eine göttliche Nachbrut der Weltenschlange. Darüber sind allerdings nur Erzählungen von Rou, die sie von Radesvald hat, der sie voneinem Treffen hat bekannt.
Aurelya war so zuvorkommen uns mit einer Erzählung der ersten Welt von der geflohen wurde zu erzählen.
Legende von Vesper
Dabei geht es um den ältesten Tod. Er erschuf geisterhafte Nachfahren von dieser Weltenschlange. Das war mein ich ein Kampf zwischen anderen dieser ältesten Drachen oder so.
Wenn man den legenden um Vesper nur etwas Glauben schenkt, war der so stark, dass er ein Nebel hervorrufen konnte, der Lebewesen in untote verwandelte.
 
Dazu würde die Erzählung der Elfen in gewissen Maßen passen, aber auch die Untersuchungen Sadagars zu den Ophidianern. Zudem war der Nebel, durch den wir gefahren sind nicht natürlich.
Sollte es weitere Kenntnis zum Urtod, Todesdrachen oder ähnliche bekannte Geschichten geben so bitte ich darum mir dies mitzuteilen.

Geschrieben von Gwendolyn
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Gwendolyn
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Der schwarze große Ophidianer

Beitrag von Gwendolyn »

Bei der Ankunft gab es vielleicht den einen oder anderen, der es nicht mitbekommen.
Nachdem wir uns durch die ersten Ophidianer gekämpft haben sind wir von einem schwarzen, großen Ophidianer "begrüßt".
Er hat uns nicht direkt angegriffen, doch ist aufgefallen, dass er etwas sucht. Seine genauen Worte waren:

"Wo sind sie?"

Nun kommt die Frage auf, was oder wer sind sie? Was suchte dieser Ophidianer.

Sadagar konnte sich die Mühe machen, den Ophidianer zu Obduzieren. Allerdings hat er nicht mehr herausgefunden, wie bei anderen Obduktionen von Ophidianern auch.
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Grimbald Gondolori
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Re: Aushaenge an der Wunderschoen: Freiwillige

Beitrag von Grimbald Gondolori »

Eine weitere Notiz findet sich auf dem Tisch in der Kueche der Wunderschoen wieder.  Wenngleich sich manche vielleicht Gwendolyns Schrift erhofft hatten, wurden sie wieder mit Grimbalds Schrift enttaeuscht. Die selbe Nachricht wird auch an Kommandant Schwarzfeld heran getragen.

Neuigkeiten vom 16. Tag des ersten Mondes:

Eine Stosstruppe ist weiter gen Nord-Osten vorgestossen. Auf dem Weg dorthin sind wir einer groesseren Truppe aus Surom begenet die zusammen mit Dunkelelfen und Wilden Mannen und Frauen wohl eine Gemeinschaft. Es gab keine Vorfaelle bei diesem Aufeinandertreffen.

Durch den Abend sind wir weiter, gefuehrt von Herr Pandor, durchgestossen bis zu einem Gebaeude - eventuell ein Lager oder ein Ausichtsposten. Ein Buch wurde geborgen und Frau Rou hat etwaige Informationen darueber - der Kampf bis dorthin war unermuedlich. 

Dennoch sind wir noch weiter gezoen um die Landschaft besser zu verstehen und stiessen dann doch auf etwas, dass ich nur als Tempelartiges Bauwerk beschreiben kann - mitten in einem See. Zweck und Hintergrund dieses Bauwerkers ist ungewiss. Es aehnelt aber doch dem Gebaeude das Frau Gwendolyn in ihren Zusammenfassungen bemerkte. 


Skizze.png

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Re: Aushaenge an der Wunderschoen: Freiwillige

Beitrag von Grimbald Gondolori »

Eine neue Notiz findet sich am, mitllerweile ueblichen, Platz fuer Aushaenge.  

Neuigkeiten vom 17. Tag des Ersten Mondes:

Ein Vorstoss in die Mitte der Insel wurde gewagt, angefuehrt von Herr Pandor.  Durch Zufall trafen wir wieder auf die suromesische Truppe, samt Ansammlung von allerlei, und durch die Groesse der Bedrohung wurde ein gemeinsames voran preschen als bester Weg vorwaerts entschlossen. 

Unsere bisheringen Unternehmungen die Schlangenviecher auszuduennen sind wohl gescheitert, spaestestens dann als wir auf ein riesiges Schlangenvieh gestossen sind das scheinbar eine Art Anfuehrer zu sein schien. An dieser Stelle trafen wir auch auf die Solgader Truppe, samt Konsorten.  Ueberall lauern die Schlangen, auch sind wir gegen zahlreiche Wellen der Minotauren angegangen. 

Letzlich wurde dann auch unser Lager angegriffen, wobei einige Greifen ihr leben haben geben muessen um die Wunderschoen zu verteidigen. Moegen ihre Seelen in dem Wissen ruhen, dass sie uns eine Heimkehr zum teuersten Preis gesichert haben.

Neue Vorstoesse ausserhalb des Lagers sollten mit auesserster Vorsicht unternommen werden.


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Gwendolyn
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Wieder findt sich ein Aushang mit kurzen Informationen in Zierlicher Schrift...

Beitrag von Gwendolyn »

... bei den anderen gesammelten Unterlagen

Besuch von Solgard  am Lager
Jaster Darez war in kleinster Weise gewillt zu einem Informationsaustausch. Eher im Gegenteil hatte ich das Gefühl, dass er abwertend und von oben herab auf das Lager der Greifen sah. Er hat mich sogar als Heuchlerin bezeichnet.
 
Llamyril, eine Hochelfe, war jedoch gewillt in einen kleinen Austausch mit uns zu gehen. Ich erzählte ihr von unserer Begegnung mit dem schwarzen Ohpidianer. Von der Pyramide die Grimbald entdeckte, wusste sie ebenso zu berichten.
Llamyrils Bericht:
Mehrere Stättten im Süden entdeckt
                Die Pyramide
                Eine Art okkulte Opferstätte
                Ein Brunnen, in dem scheints Leichen entsorgt werden
               Ein Steinkreis
 
Bei deren Ankunft fanden sie so etwas wie einen außerordentlichen Wächter
             Doppelt so groß wie ein Mann, mit Schlangen auf der Haut
             Besonders geschickt in der Kampfkunst
 
Spontane Überfälle von Minotauren
Ich hab sie eingeladen sich zu melden, wenn sie Hilfe brauchen und hab zugesichert wichtige Informationen, die wir sammeln weiter zu geben, da es nur zu unserem Vorteil kann in einen regen Austausch zu gehen.


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Re: Aushaenge an der Wunderschoen: Freiwillige

Beitrag von Rahouwa Se'lassi »

An beide anderen Lager wird durch eine Solgarder Wache ein Brief überreicht. Dieser Brief ist weder gesiegelt noch irgendwie schmuckvoll.
Er ist schlicht, das Pergament ein wenig knittrig vom Regen, die Tinte ist hier und da durch einzelne tropfen ein wenig verwischt, aber immer noch lesbar.
In beiden Briefen wird der gleiche Inhalt stehen:





Krone und Reich zur Ehr, Bewohner Nebelhafens, Bewohner Suroms – und Verbündete



Ich denke, wir haben alle am gestrigen Abend die Visionen vernommen, den Baum gesehen und den Brudermord sowie das daraus folgende Schicksal der Brüder erkannt.
Wir haben alle erkannt das Ziron einer der Brüder war und das er erschaffen wurde von dem Rotgeschuppten.
Ziron war ein sehr mächtiger Untoter, der damals nur mit Hilfe der Armeen beider Reiche und den Avataren in Form von A'groniam und dem König vernichtet werden konnte.
Es wäre beinahe missglückt.
Die Zeit der Ernte rückt näher, und wir sind die Ähren, die geschlagen werden sollen.
Wir alle!
Ich hoffe, dass dieses Mal keiner davor die Augen verschließt.
Wir sind noch immer in der Lage zu siegen – wobei Sieg bedeutet, Lebend von dieser Insel zu kommen.
Was anschließend passiert, wird sich zeigen.
Alle werden in alte Muster fallen, die Geschehnisse werden irgendwann in den hintersten Teil des Verstandes rücken und das Blut wird sicher wieder fließen.
Soll es so sein.
Solange wir uns in nur einem einzigen Punkt einig sein können, dieser Punkt bleibt hier auf der Insel und von meiner Seite aus können wir am Ende so tun, als wäre dieser Punkt nie existent gewesen.
Unser aller Ziel sollte der Rotgeschuppte sein.
Er darf diesen Zyklus nicht überleben.
Er ist der Erschaffer von Ziron. Er ist sicherlich noch Mächtiger als der Nekromant.
Und genau deswegen sollte er unser aller Ziel sein.


Tonya Darez



Nachdem Tonyas Schreiben in Nebelhafen einging und Rou es las, dann wandte sich die farbige Kriegerin ab und man sah sie in der Kajüte schreiben.

Dem Nebel zur Ehr,

denn unser Norden ist weit weg. Ich stimme Tonya zu, dass wir scheinbar alle das selbe Ziel verfolgen. Ob dies zusammen möglich ist, wage ich zu bezweifeln. Doch vielleicht kann man für diese Insel hier - oder nur diesen Krieg eine Waffenruhe aushandeln. Wenngleich Nebelhafen sich weder Surom noch Solgard verpflichtet fühlt und weder Ärger mit der einen noch mit der anderen Seite sucht, ist uns daran gelegen, keine Messer im Rücken zu erwarten, die vielleicht gar nicht für uns bestimmt waren.
Als gute Geste bieten wir unser Lager als Austauschort an. Bewohner unserer gemeinsamen Heimat werden von den Wachen eingelassen. Schwarzfels will kein Ärger in seinem Lager, also gelten die selben Regeln wie in der Heimat. Wir bleiben dabei, dass wir Wissen weiterhin nach außen offen teilen. Ansprechperson dafür ist unsere Heilerin Gwendolyn.

Rou

Kurz darauf war sie bei Schwarzfels und hinterlegte ihm beide Schreiben, sowie einen knappen Bericht über den aktuellen Fortschritt und auch am schwarzen Brett waren für alle beide Schreiben zu lesen. Dann verließ sie selbst das Lager und brachte ein Schreiben zunächst zum Lager nach Surom und das Zweite dann nach Solgard. Zuhänden der Stadthalterinnen.
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