Logbuch der Ameda

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Cataleya
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Re: Logbuch der Ameda

Beitrag von Cataleya »

Tag zwanzig im ersten Mond Jahr 2
Kapitänslogbuch der Ameda

Regen, Regen, Regen
Die Insel scheint den regen fest zu halten.
Die Fürstin spricht, der Regen werde nicht weichen. Ich glaubte ihr sofort. Der Boden schluckt Stiefel.
Einige Worte werden mit der Stimme Nighean ausgetauscht.

Katherine zog im Lager vorbei, südwärts, ohne Blick. Ein Schatten am Rand.

Fragmente und Brüder
Marleen berichtete vom Tempel. Von den Bildern, die die Fragmente zeigten.
Ein Monarch, an den Thron gebunden. Einen Bruder, Ziron genannt. Eine rote Schlange, Ein Lich und ein gefesselter Geist.
Wissen, das nichts löst. Das rote Wesen verschwand in einem schwarzen Loch, das nun nicht mehr da ist.
Wir sollen die Waffe erbeuten und nicht versuchen sie zu verstehen.
Locken, sollen wir das Wesen, dass scheinbar den baum bewachte. Dem er doch egal ist.
Aber wie lockt man etwas, das die Kontrolle hat?

Die kleine Dunkelelfe
Filifaere kam wie ein Tropfen Hektik in eine Pfütze.
Sie brachte einen Auftrag, der größer war als sie. Der verdorbene Baum im Tempel.
Sie wolle einen Keimling bergen, bevor er verschwindet. Marleen rollte mit den Augen. Nighean wollte den Tempel sehen.
Also ging ich voran, das übrige Lage schlief fest.

Der Baum und das Ei
Der Tempel stand noch, innen der Baum.
Unter ihm ein Ei, aufgebrochen, der Embryo tot. Zähe Masse tropfte in den Boden.
Filifaere näherte sich trotzdem. Sie klebte, stopfte, betete an ihre Theorie. Und der Baum antwortete.

Astgriff
Äste senkten sich sie streiften Filifaere, dann hielten sie sie und zogen an ihr.
Nighean hielt mich zurück, bis es zu spät war, um vorsichtig zu sein.
Marleen nahm Feuer in die Hand, Nighean packte einen Ast.
Ich ging vor, ehe alles zu spät wäre, schlug nach dem Ast und zog Filifaere fort, als würde ich ein Kind aus dem Maul eines Tieres reißen.
Funken fielen auf ihre Robe vom Feuer Marleens doch der Baum brannte nicht.
Doch scheinbar zog er zurück als würde er wissen zu was Feuer im Stande ist oder einmal war ....

Beute
Alles nur für ein Stück Holz, das Ärger nach sich zieht.
Filifaere nannte es Hoffnung. Marleen nannte es ein Unding. Ich nannte es Arbeit für morgen.

Tote vor dem Lager
Auf dem Rückweg lagen die Leichen noch da. Suromer.
Der Geruch widerliche Fäulnis selbst durch Regen.
Filifaere fragte nach dem Totenkult der unseren. Ich frage mich manches mal ob sie spottet oder wirklich fragt.

Als nächstes müssen die Leichen vor dem Lager beseitigt werden.....
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Cataleya
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Re: Logbuch der Ameda

Beitrag von Cataleya »

Tag 21 im ersten Mond Jahr 2
Kapitänslogbuch der Ameda

Der Nebel nimmt Gestalt und riss uns in ein brennendes Surom.
Dann riss das Flimmern und brach und wir wieder im Sand, nass, keuchend, mit dem Nachhall im Blut.
Niemand konnte sicher sagen, was echt war.
Wir kämpften gegen Untotes das sich erhob doch...
Ob wir überhaupt etwas getötet hatten oder nur uns selbst in fremden Spiegeln?

Die Stimme kam noch einmal aus dem Dunkel. Sie forderte Unterwerfung.
Ich sah in Gesichter, die sonst nicht wanken. Heute lag etwas schweres auf ihnen.
Der Nebel wollte uns spalten. Er wollte, dass wir uns gegenseitig misstrauen.

Der Imperator ordnet
A’groniam trat vor die Standarten, als wäre auch der Himmel nur eine Disziplin.
Er fragte, ob wir gebrochen sind.
Surom kniete nicht, ebenso wenig die Berserker noch die Illythiiri.

Es wurde von einer Botschaft der Goldenen Schlangen gesprochen. Ein lächerliches Angebot von "gemeinsam".
Der Imperator roch darin keinen Frieden, sondern Gelegenheit.
Er sprach vom Relikt vom Artefakt, welches den anderen Schlangen Macht verlieh.
Macht über die Insel vielleicht über die Heimatinsel.
Er wies an, den Steinkreis im Osten im Auge zu behalten. Dort beginne es.

Doch in derselben Stunde kippte der Plan.
Etwas regte sich. Etwas hob sich aus den Küsten.
Die Insel regte sich als würde sie uns nicht gehen lassen.

Die Nacht vor dem Stoß ins Herz
Eine Späherin kehrte zurück. Zerzaust und Stolz. Sie brachte Warnung darüber das Leichen sich erheben.
Eine Welle des Untodes rollt.
Und während noch Worte fielen, bestätigte sich das Unmögliche am Rand der Sicht, Überall regte sich Gefallenes.

Katherine versuchte den Riss zu öffnen. Etwas starrte aus dem Portal zurück, erklärte sie.
Klauen griffen in die Magie und zogen den Durchgang zu.
Wir sind festgenagelt wie Beute am Spieß.

Der Imperator befahl Ruhe.
Morgen waten wir durch Feindesgebein, sagte er.
Also ordnete ich an, was in solchen Nächten Ordnung schafft.
Und Gab Befehl an die Wachen
Leichen verbrennen. Knochen brechen. Nichts übrig lassen, das der Feind gegen uns heben kann.

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Cataleya
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Re: Logbuch der Ameda

Beitrag von Cataleya »

Kapitänslogbuch der Ameda
Wir befinden uns auf der Rückreise, noch immer ist es schwer zu fassen, was sich uns aufgetan hatte.


Die Wiege des Todes
A'groniam selbst führte uns an diesen Ort, um Zeugnis zu sein wonach die Diener der Güldenen Schlange trachten.
Der Ort roch nach altem Opfern.
Angekommen an der Grube des Schatten, die jedes Licht fraß, noch bevor es den Boden berührte.
Stand sie die Rote Schlange, Diener Solgards versammelten sich um sie zu schützen.
Paktierten gar mit Ihm, doch sie rechneten nicht damit das Surom sich gegen jene stellen würde.

Der Rote fiel schnell, denn A’groniam zögerte nicht.
Ein Schnitt, ein Tritt. Dann war der Leib nur noch im Fall in die Grube ohne Licht.

A'groniam griff, was Ihm bestimmt, die Saat
Er streckte die Hand aus, als würde er nach dem erhofften Sieg greifen.
Die Saat sprang ihm entgegen, als hätte sie ihn erwartet.
Und Solgard wurde Zeugnis des wahren Erlösers.

Doch Serafim im Neid, wie einst sein Herr trat vor und sprach von Ketten und Bann.
A’groniam lachte und sein Rotglanz brannte in die Augen.
Als wüsste er noch zu gut, was die Heerscharen der Goldenen Schlange einst dem Namenlosen angetan haben.
Er war auf alles gefasst.
Diesmal würde die Menschheit Zeugnis ablegen.

Er widersetzte sich dem Blender.
Die Höhle begann zu beben, als hätte der Stein selbst Angst bekommen.
Suroms Verbündete als auch die Streiter Suroms selbst achteten auf die Diener Solgards.
Keiner sollte dem Imperator in den Rücken fallen können.


Stimme
Dann kam sie aus der Tiefe. Sie drang durch Helme, durch Gebete, durch Gedanken.
Unsere Beine wurden zu Säulen. Mut zu Asche im Mund.
Ein Schatten stieg empor.

Satsujinshar
Er nannte sich beim Namen. Er versprach, die falschen Götter zu verschlingen.
Der Druck ließ Blut unter meiner Maske laufen.
Einige zwang es zu Boden, eine Macht ging durch die Höhle, A'groniam handelte.
Etwas uraltes griff nach der Saat.

Der Schatten durchdrang Gebeine.
A’groniam flüsterte Ihn beim Namen.
Serafim wankte unter den Schlägen A'groniams, wie er die Saat schützen wollte.
Für einen Herzschlag lang lag ein Schleier über uns.
Er selbst legte seine Schwarze schützende Hand über Suroms Streiter
und seine Verbündeten.

Dann zerfielen sie zu Asche.
Ein älteres übel nutzte die Ablenkung,
des Entfesselten, der Suroms Gläubige schützte, und ergriff die Saat.
Jene die einzig A'groniam zugestanden ist.
Mit ihrer Macht vernichtete dies Übel A'groniam und er in seinem letzten Atemzug riss den Diener
der Goldenen Schlange; Serafim Sala mit sich.

Mit einem Riss entwich das Übel aus der Tiefe. Die Insel bebte.
Blut regnete als würde der Namenlose um seinen Ersten trauern.

Nachhall
Rufe nach Rache fraßen die Vernunft. Hände fanden Waffen, obwohl der Feind bereits aus dem Exil trat.
Ich brüllte den Rückzug, bis mir die Kehle brannte. Manche hörten.
Manche wollten nur noch schlagen, damit die Angst eine Form bekommt.

Dann erhoben sich Knochen. Und Ophidianer fluteten die Hallen, getrieben von einem letzten Reflex, töten.

Letzter Satz der Insel
Wir sind nicht mehr die Jäger. Wir sind jene Zeugen, die noch atmen. Wer hier blieb, ist nun Teil der Knochen.

Der Zyklus scheint durchbrochen, doch zu welchem Preis?
Die Saat in den Händen etwas älterem.
Der Imperator gefallen, um seine Heerschaaren zu schützen.
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