Alwanzessar es Tarhuil, Magierschaft und Bürger des Reiches Surom!
In den folgenden Zeilen sind die Erkenntnisse der Substanzanalyse nachzulesen:
Name
Da uns kein offizieller Name der Substanz überliefert worden ist, haben wir der (ex)plosiven (Flü)ssigkeit für die Dauer der Untersuchung zum Namen 'Exflü' verholfen.
Bestimmung des Zustandes
Der Zustand der Tinktur ist dünnflüssig und weist hoch explosive Eigenschaften auf. Es reagiert beinahe unmittelbar bei Zufuhr von Feuer und verhält sich ähnlich wie eine Explosionstinktur - nur im allgemeinen um ein vielfaches potentiert. In der Flüssigkeit selbst sind winzig - kleine, glattkantige Kristalle zu finden. Wir gehen davon aus.. dass sich über die vielen Jahre der Lagerung, Teile der Inhaltsstoffe verklumpt und kristallisiert haben, so wie es beispielsweise bei sehr altem Wein und seinem allseits bekannten 'Weinstein' der Fall ist.
Farbliche Merkmale
Die Farbgebung von Exflü ergiebt sich in einem matten Violett, an dessen allgemeiner Trübe man durchaus an beispielsweise Milch erinnert wird. Zuweilen ist die Trübheit gar so dicht, das Licht sich daran bricht. Anzumerken sei hier, dass die winzige Kristalle ein weitaus reineres Violett aufweisen, was ein weiterer Hinweis darauf sein könnte, dass, als die schwereren und farbintensiven Elemente der Tinktur sich über die Zeit kristallisierten, die restliche Farbe der Tinktur ermattet und milchig zurückblieb.
Geruchsanalyse
Der schwere Duft nach süßlichem Rauch und einem starken Ansatz von Paraphernalia hat uns erkennen lassen, dass die Flüssigkeit sich aus drei Bestandteilen zusammensetzt:
- Drachenblut
- Schwarze Perle
- Schwefelasche
Analysezauber
Die magische Analyse hat bestätigt, worauf der Duft bereits hingewiesen hat. Es konnten die Energiestrukturen der Reagenzien Schwefelasche, schwarze Perle und des markanten Geflechtes von Drachenblut identifiziert werden. Darüber hinaus jedoch, ergab der Zauber die Erkenntnis, dass die instabile Flüssigkeit eine unverhältnissmäßig große Manasättigung hat, welche die instabile Flüssigkeit bindet und davor bewahrt, direkt zu explodieren. Darüber hinaus sorgen die Kräfte der schwarzen Perle für eine besonders potente Nutzung der vorhandenen Energien, sollte sich die explosiven Kraft durch die Schwefelasche entfalten.
Explosiv und Potent - weitaus wirksamer als unsere handelsüblichen Explosionsgemische.
Experiment 1
Im ersten Experiment versuchten wir Exflü zu stabilisieren und es unschädlich zu machen, in dem wir den Ansatz verfolgten der Flüssigkeit sein Mana zu entziehen. Da die hohe Manasättigung von uns anfänglich als hauptsächlich kraftspendender Bestandteil erachtet wurde, gingen wir davon aus, dass sein Entzug der Tinktur dann seine potente Kraft raubt. Der Manaentzug provozierte jedoch eine Explosion und so wussten wir, dass die Flüssigkeit das Mana benötigt um seinen aktuellen Zustand überhaupt zu halten.
Experiment 2
Wir ahnten, dass wir mit dem Absorbieren der Kräfte bereits auf dem richtigen Weg waren, nur konzentrierten wir uns auf den falschen Aspekt. Dieses Mal zielten wir darauf ab der Flüssigkeit seine Explosions - und Feueraffinität aus derGleichung zu streichen und hatten damit auch Erfolg. Es gelang uns unter dem Einsatz von Magie Exflü seine Feuerkräfte zu entziehen und es zu stabilisieren. Dieser Prozess des raffinierens hinterlässt eine ungefährliche aber potente und stark managesättigte Flüssigkeit, die bei Zufuhr von Hitze nur leicht zu Sieden beginnt, wie es auch für viele andere Flüssigkeiten üblich ist.
Es können im allgemeinen noch andere Lösungsansätze verfolgt werden, aber wir sehen davon ab noch weiter daran zu forschen, wenn bereits eine zuverlässige Lösung entdeckt wurde.
Balthasar, Tralthasarszohn
- Ysam enis Alwanzessar -
Eine Abschrift des Pergamentes wird zudem an die Kommandantur der schwarzen Garde gesandt, wie ebenso eine zum Ratsgebäude.
