Unruhe, Hunger, gereizte Stimmung... Hunger, ein leichtes brennen auf der Haut bei Kontakt mit der Sonne... und Hunger!
Immer wieder knirschte sie genervt mit den Zähnen aufeinander.
Dieser verdammte Pilz hatte sie wirklich infiziert? Wo sind seine Sporen bitte in ihren Organismus gelangt? Sie hatte penibelste darauf geachtet sich nach Kontakt zu säubern und stets Schutzmaßnahmen zu befolgen.
War es als dieser Zombie durch sein husten und keuchen all die Sporen im Bannkreis verteilt hat?
Tzz, es hatte keinen Sinn darüber zu philosophieren wann es passiert war, diese Infektion nervte und sie wollte sie los werden.
Sie sprach mit Davion, Sorsha und Valentina, warnte die anderen Unsterblichen vor dem Kontakt mit diesem Pilz... und Davion hatte eine idee wie sich Katherine von dieser Infektion befreien konnte.
Unglaublich hohe Hitze. Nun er hatte schon recht, dass könnte klappen. Infektionen auf dieser Ebene sollten bei einer Temperatur, wenn sie so enorm hoch ist und weit über der Körperkerntemperatur liegt vollkommen vernichtet werden, einfach weil sie mit solch gigantischen Hitzeeinwirkungen nicht zurecht kommen.
Super.. also musste sie sich einmal schön durchbrutzeln lassen? Beim Äther wie abgrundtief nervig, Katherine war sich sicher, nach dem was Davion vorschlug würde sie noch miesere Laune haben.... Hauptsache es funktioniert.
Der Pfad des Wissens, von den Magokraten erdacht und erschaffen führte suchende zu verschiedensten Prüfungen. Eine dieser Prüfungen führte einen in die Tiefen eines Vulkans. Dort prasselte eine Hitze auf den Körper ein die weit über der normalen Kerntemperatur eines Menschen lag. Selbst Katherine musste um dort nicht gar zu sterben zunächst frisches Blut trinken, sich mit Drachenkleidung überziehen und dann noch die Form eines Drachen annehmen. Durchaus also ein Gefährlicher Ort, dennoch sorgte all das dazu, dass sie sich in diesen Gefilden recht lange aufhalten konnte... bis an die Grenze des auszuhaltenden sagte Davion. Na dann, wenn es sonst nichts ist? Dachte Katherine schnippisch.
Immer wieder testete Katherine diese Grenzen im inneren Des Vulkans aus, mal kam sie mit einer Verbrennung weniger raus, mal mit einer mehr. Sie forderte ihren Körper immer wieder aufs neue, etwas das ein Menschlicher Körper vermutlich in dieser Art nicht lange aushalten würde, aber sie war nun mal kein Mensch. Und wenn Davions Theorie stimmte würde die Infektion die sie aktuell heimsuchte ebenfalls merken, wie ihr das Leben langsam aber sicher entweichte....
Und genau wie vorab angekündigt, nachdem Katherine das letzte mal aus dem inneren des Vulkans kam und die Gestalt des Drachen verlassen hatte, hatte sie noch schlechtere Laune als vorher!
Dennoch schien und auch das war Katherine aufgefallen der Pilz bei ihr anders zu wirken als bei den anderen Untoten.
Würde er gleich reagieren, wäre sie weitaus aggressiver, würde Freund und Feind nicht mehr auseinander halten können und sie wäre wohl eher wie ein wildes orientierungsloses Tier als noch zu klaren Gedanken in der Lage.
Der Theorie also nach ist der Pilz zwar sehr effektive gegen niedere Untote die im Grunde nicht mehr sind als Kanonenfutter, aber er ist eher uneffektive wenn es darum geht Hohe Untote zu befallen.
Ebenfalls dafür sprechen tut, dass dem Äther sei dank Katherine keine Pilze irgendwo wuchsen, sich ihre Haut in keinster weise Bläulich färbte oder sonst Veränderungen an Muskeln, Gewebe oder Knochen auftraten wie bei anderen Experimenten zu beobachten war. Eine Erkenntnis die durchaus interessant war.
[Quest] Ein Ungewöhnlicher Pilz
- Viego/Katherine Sawyer
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Re: [Quest] Ein Ungewöhnlicher Pilz
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- Kenneth Tirwald
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Re: [Quest] Ein Ungewöhnlicher Pilz
Der frühe Abend hatte Solgard in ein letztes warmes Licht getaucht, als Kenneth auf die Kinder aufmerksam wurde.

Drei Jungen kamen ihm am Rand einer Gasse beinahe entgegen gestolpert. Dreckverschmierte Kleidung, hastige Atemzüge, geweitete Augen. Einer hielt sich sogar die Seite, als wäre er gerannt, bis die Lungen brannten. Sie kamen eindeutig aus Richtung jener alten Zugänge, die hinab in die Kanalisation führten. Kenneth hob leicht die Brauen und hielt einen der Knaben mit einem vorsichtigen Schritt auf.
„Ist alles in Ordnung?“
Der Älteste der drei rang kurz mit sich selbst, als würde er überlegen, wie viel Ärger schlimmer war: die Wahrheit oder das Verschweigen derselben. Schließlich platzte es hektisch aus ihm heraus, dass es ihnen leidtäte. Es sei nur eine dumme Mutprobe gewesen. Sie würden nie wieder dort hinuntersteigen. Wirklich nicht. Mehr bekam der junge Magier nicht aus ihnen heraus.
Kaum hatte er erneut nachgehakt, liefen die Jungen davon wie aufgescheuchte Krähen im Sturmwind. Für einen Moment blieb er allein in der stillen Gasse zurück. Der Wind zog kühl zwischen den Häusern hindurch, irgendwo klapperte eine lose Fensterlade. Schließlich glitt sein Blick zu dem dunklen Zugang hinab in die Kanalisation.
Neugier war manchmal ein schlechter Lehrmeister. Aber sie war beharrlich. Also stieg er hinab. Der Gestank schlug ihm bereits nach wenigen Treppenstufen entgegen. Feuchtigkeit kroch über die alten Mauern, irgendwo tropfte unaufhörlich Wasser in trägem Rhythmus gegen Stein. Kenneth war nie zuvor hier unten gewesen und das merkte man wohl auch. Mehr als einmal landete er in Sackgassen oder musste über halb eingestürzte Wege klettern, während sich der modrige Atem der Unterwelt Solgards um ihn legte wie ein nasser Umhang.
Dann erreichte er einen größeren Raum - und blieb abrupt stehen. Vor ihm breitete sich ein gewaltiges Pilzgeflecht aus. Violette Wucherungen krochen über Boden und Wände, pulsierend im matten Licht seiner Laterne. Manche der Pilze waren faustgroß, andere ragten beinahe bis zur Hüfte empor. Zwischen dem dichten Geflecht lag der skelettierte Kadaver eines Tieres, dessen Knochen vollständig von den Ausläufern umschlungen worden waren. Dünne Fäden hatten sich selbst durch die leeren Augenhöhlen gezogen.

Der junge Bursche verzog leicht das Gesicht. Das hier war eindeutig keine gewöhnliche Ansammlung feuchter Kellerpilze mehr. Er trat vorsichtig näher, musterte die Ausbreitung, die seltsame Struktur des Geflechts und die beinahe krankhafte Lebendigkeit, die davon auszugehen schien. Doch je länger er hinsah, desto klarer wurde ihm eine andere Erkenntnis: Das hier war eher ein Fall für Radesvald.

Gerade als er diesen Gedanken zu Ende brachte, erklang aus einem angrenzenden Tunnel ein schabendes Geräusch. Dann ein schleifendes Gluckern. Kenneth wandte sich herum. Etwas bewegte sich dort in der Dunkelheit. Es trat nicht hervor. Es quoll hervor. Eine massige Gestalt aus schmutzigem Wasser, Schlamm, Unrat und fauligem Abwasser schob sich aus dem Nebengang. Innerhalb der träge fließenden Form blitzten kurz schimmernde Augen auf. Der widerwärtige Geruch traf ihn noch vor dem Angriff. Das Wesen stürzte ohne Zögern los.
Kenneth wich gerade noch rechtzeitig zurück, riss den Arm hoch und stolperte mehrere Schritte rückwärts über das nasse Pflaster. Wasser spritzte gegen die Mauern, als das Elementar nachsetzte. Kein natürliches Wesen. Kein gewöhnlicher Geist des Wassers. Diese Kreatur war von der Kanalisation selbst geformt worden, aus Schmutz, Moder und abgestandenem Abfall. Und sie war deutlich stärker, als der Überrumpelte zunächst gehofft hatte. Er entschied sich nicht für Heldentum, sondern für Vernunft.
Unter ständigem Blick über die Schulter zog er sich durch die Gänge zurück, achtete darauf, dass das Wesen ihm nicht bis näher an die Stadt folgte. Erst weit entfernt von der Pilzkammer verlor das Elementar offenbar das Interesse und versank wieder irgendwo in den dunklen Tiefen der Kanalisation.
Als Kenneth wenig später wieder festen Boden Solgards unter den Füßen hatte, roch seine Kleidung nach Moderwasser und Pilzsporen. Noch am selben Abend setzte er ein Schreiben auf.

Drei Jungen kamen ihm am Rand einer Gasse beinahe entgegen gestolpert. Dreckverschmierte Kleidung, hastige Atemzüge, geweitete Augen. Einer hielt sich sogar die Seite, als wäre er gerannt, bis die Lungen brannten. Sie kamen eindeutig aus Richtung jener alten Zugänge, die hinab in die Kanalisation führten. Kenneth hob leicht die Brauen und hielt einen der Knaben mit einem vorsichtigen Schritt auf.
„Ist alles in Ordnung?“
Der Älteste der drei rang kurz mit sich selbst, als würde er überlegen, wie viel Ärger schlimmer war: die Wahrheit oder das Verschweigen derselben. Schließlich platzte es hektisch aus ihm heraus, dass es ihnen leidtäte. Es sei nur eine dumme Mutprobe gewesen. Sie würden nie wieder dort hinuntersteigen. Wirklich nicht. Mehr bekam der junge Magier nicht aus ihnen heraus.
Kaum hatte er erneut nachgehakt, liefen die Jungen davon wie aufgescheuchte Krähen im Sturmwind. Für einen Moment blieb er allein in der stillen Gasse zurück. Der Wind zog kühl zwischen den Häusern hindurch, irgendwo klapperte eine lose Fensterlade. Schließlich glitt sein Blick zu dem dunklen Zugang hinab in die Kanalisation.
Neugier war manchmal ein schlechter Lehrmeister. Aber sie war beharrlich. Also stieg er hinab. Der Gestank schlug ihm bereits nach wenigen Treppenstufen entgegen. Feuchtigkeit kroch über die alten Mauern, irgendwo tropfte unaufhörlich Wasser in trägem Rhythmus gegen Stein. Kenneth war nie zuvor hier unten gewesen und das merkte man wohl auch. Mehr als einmal landete er in Sackgassen oder musste über halb eingestürzte Wege klettern, während sich der modrige Atem der Unterwelt Solgards um ihn legte wie ein nasser Umhang.
Dann erreichte er einen größeren Raum - und blieb abrupt stehen. Vor ihm breitete sich ein gewaltiges Pilzgeflecht aus. Violette Wucherungen krochen über Boden und Wände, pulsierend im matten Licht seiner Laterne. Manche der Pilze waren faustgroß, andere ragten beinahe bis zur Hüfte empor. Zwischen dem dichten Geflecht lag der skelettierte Kadaver eines Tieres, dessen Knochen vollständig von den Ausläufern umschlungen worden waren. Dünne Fäden hatten sich selbst durch die leeren Augenhöhlen gezogen.

Der junge Bursche verzog leicht das Gesicht. Das hier war eindeutig keine gewöhnliche Ansammlung feuchter Kellerpilze mehr. Er trat vorsichtig näher, musterte die Ausbreitung, die seltsame Struktur des Geflechts und die beinahe krankhafte Lebendigkeit, die davon auszugehen schien. Doch je länger er hinsah, desto klarer wurde ihm eine andere Erkenntnis: Das hier war eher ein Fall für Radesvald.

Gerade als er diesen Gedanken zu Ende brachte, erklang aus einem angrenzenden Tunnel ein schabendes Geräusch. Dann ein schleifendes Gluckern. Kenneth wandte sich herum. Etwas bewegte sich dort in der Dunkelheit. Es trat nicht hervor. Es quoll hervor. Eine massige Gestalt aus schmutzigem Wasser, Schlamm, Unrat und fauligem Abwasser schob sich aus dem Nebengang. Innerhalb der träge fließenden Form blitzten kurz schimmernde Augen auf. Der widerwärtige Geruch traf ihn noch vor dem Angriff. Das Wesen stürzte ohne Zögern los.
Kenneth wich gerade noch rechtzeitig zurück, riss den Arm hoch und stolperte mehrere Schritte rückwärts über das nasse Pflaster. Wasser spritzte gegen die Mauern, als das Elementar nachsetzte. Kein natürliches Wesen. Kein gewöhnlicher Geist des Wassers. Diese Kreatur war von der Kanalisation selbst geformt worden, aus Schmutz, Moder und abgestandenem Abfall. Und sie war deutlich stärker, als der Überrumpelte zunächst gehofft hatte. Er entschied sich nicht für Heldentum, sondern für Vernunft.
Unter ständigem Blick über die Schulter zog er sich durch die Gänge zurück, achtete darauf, dass das Wesen ihm nicht bis näher an die Stadt folgte. Erst weit entfernt von der Pilzkammer verlor das Elementar offenbar das Interesse und versank wieder irgendwo in den dunklen Tiefen der Kanalisation.
Als Kenneth wenig später wieder festen Boden Solgards unter den Füßen hatte, roch seine Kleidung nach Moderwasser und Pilzsporen. Noch am selben Abend setzte er ein Schreiben auf.
Meine Grüße Radesvald,
ich bin heute Abend auf etwas aufmerksam geworden, das möglicherweise in euer Fachgebiet fällt.
Unter Solgard, innerhalb der Kanalisation, befindet sich eine ungewöhnlich große Pilzansammlung. Das Geflecht hat bereits einen Tierkadaver vollständig überwuchert und wirkt keineswegs natürlich. Die Ausbreitung erscheint aggressiv und stellenweise beinahe lebendig.
Während meiner Untersuchung wurde ich zudem von einem Wasserelementar angegriffen. Zumindest glaube ich, dass es ursprünglich eines war. Das Wesen bestand aus Abwasser, Schlamm und allerlei Unrat der Kanalisation. Ob ein Zusammenhang zwischen dem Pilzbefall und dem Elementar besteht, kann ich nicht sagen.
Da ihr euch mit derartigen Dingen besser auskennt als ich, hielt ich es für sinnvoll, euch direkt zu informieren.
Falls ihr die Stelle untersuchen möchtet, begleite ich euch gern erneut hinunter. Allein würde ich allerdings ungern nochmals dort unten herumirren.
Kenneth.
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Re: [Quest] Ein Ungewöhnlicher Pilz
Ein kleines Antwortschreiben erreicht Kenneth.
Zum Gruße,
Der Pilz in der Kanalisation ist mir bekannt, und Proben davon habe ich bereits
gesammelt. Es handelt sich tatsächlich um eine sehr aktive Spezies die innerhalb
von wenigen Stunden das Fleisch von einem Kadaver in Pilzgeflecht umwandeln kann.
Allerdings befällt dieser Pilz nur totes Fleisch, und ist daher nicht gefährlich, auch
wenn seine erscheinung auf einem Kadaver grotesk erscheinen mag.
Ich danke euch für eure Aufmerksamkeit, bitte haltet die Augen nach weiteren solchen
Exemplaren offen, da sie meiner Forschung sehr helfen.
-Radesvald
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Re: [Quest] Ein Ungewöhnlicher Pilz
Und wie sie schlechtere Laune hatte, nachdem sie aus dem inneren des Vulkans das letzte mal heraustrat, ihre Haut an einigen stellen deutlich gerötet war...
Aber nach einigen stunden und einer frischen Mahlzeit köstlichen Blutes regenerierte sich ihr Körper rasch. Das warme Blut sättigte sie wie schon einige Tage lang nicht mehr.
Die Sonne auf ihrer Haut brannte nicht mehr, und nachdem sie sich gesättigt hatte wurde auch ihre Gereizte Art allmählich weniger.
Davion hatte also recht. Hitze vernichtete die Infektion, eine wichtige Erkenntnis.
Darüber hinaus musste sie feststellen, dass alle ihre Tier-Experimente erfolglos blieben. Weder Blut, noch Luft oder auch ein Biss waren übertragungsarten, was im Grunde sogar gut war. Dadurch verfestigte sich die Annahme, dass man wohl direkte Sporen des Pilzes abbekommen musste um sich zu infizieren.
Geforscht werden würde weiterhin, aber dadurch dass man nun eine Heilung kannte und es gleichzeitig auch eine gefestigte Theorie gab wie man sich ansteckte, erschien der Pilz nur noch halb so gefährlich.