(OCC: Wenn mittlerweile im RP dort Wachen stehen sollten, die Zugang verwehren, dann bitte Bescheid sagen und der Post wird geloescht)
Grimbald wollte Merle eigentlich nur zu einem kleinen Spaziergang einladen, dennoch hat seine fabelhafte Gefaehrtin eine durchaus bessere Idee; eine wissenschaftliche Besichtigung dieser Hoehle mit den mysterioesen Explosionsfaessern. Und so sollte es prompt geschehen, hatte sie doch Grimbalds Neugierde geweckt. Auch konnte er sein besonders stabiles Kistchen ausprobieren - doch das war eine Geschichte fuer einen anderen Tag. An diesem Tage sollte die Geschichte also Richtung Seebachtal gehen, mit Merle im Schlepptau und allerlei Aparaten, Phiolen und, besonders wichtig, Handschuhen (zumindest hatte Merle das energisch betont, und sie hatte doch meistens viel zu oft recht - ein seltsamer Tatbestand wie Grimbald fand).
Und so machten sie sich dann auch auf den Weg zu dem besagten Ort. Grimbalds Neugierde brannte wie, so sollte sich bald heraus stellen, das kleine freche Feuerelementar loderte und allerlei Unfug im kleinen Waldstueck anstellte. Als die beiden naeher heran trabten, zuegelte Merle ihr Pferd und deutete zu Grimbald das selbe zu tun. "
Es ist gleich hier vorn..sei wachsam, oft treiben sich dort kleinere Feuerelementare herum." , warnte ihn dann seine Gefaehrtin und sie sollte Recht behalten. Als sie sich durch das Dickicht bahnten, schoss ihnen der Geruch von verbrannten Holz schon entgegen, hier und da hoerte man das knistern von eben jenem verbrannten Holz- ein schoenes Gerauesch, wenn es denn vor dem heimischen Kamin waere und nicht in in einem Wald. Dennoch wurde das kleine Elementar erst einmal mit einem 'AN EX POR' an Ort und Stelle eingefroren um eben die Eigenschaften dieser Kreatur genauer zu mustern - Grimbald war doch gluecklich das er ein Magier des sechsten Zirkels war.
Als das kleine Elementar dann besiegt galt, fuehrte Merle ihn weiter zu dieser Oeffnung die herab in den Keller fuehren soltte. Es war doch seltsam, er hatte das noch nie bemerkt als er Alraune in genau dieser Ecke gesammelt hatte. Umso neugieriger musterte er dann den Eingang, ob es dort nicht irgendwelche magischen, alchemische oder anderweitige Anzeichen gaebe wie diese Oeffnung dort entstanden ist.
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Vielleicht war es ja durch dieses Unwesen...was dieser Hednar beschrieben hatte entstanden, vielleicht war es auch der Zyklus der endlich durchbrochen war und allerlei Dinge an die Tage bringen sollte. Merle bot weniger inspirerende und mysterioese Gruende an warum sich diese Passage nun offenbart hatte. Ganz vielleicht, vielleicht auch ein klein wenig fehlgeleitete Abenteurerromantik von Grim, war es auch von einem alten Kult der Feueranbeter, die ein Riss in den Ebenen erzeugen wollten um der Elemenetarebene des Feuers neue Nahrung zu geben. Es gab doch einige Theorien die da in den Koepfen herum schwirrten...
Dann ging es auch schon in den Keller hinab und nach wenigen Augenblicken merkte er schon, wovor Merle ihn gewarnt hatte - diese Kopfschmerzen, die sich nicht mal einfach nur anschlichen sondern heran geprescht kamen wie ein wilder Mustang, je mehr Zeit man dort unten verbrachte. Er hustete aus, die schwere, alte Luft gemischt mit all den anderen Dingen war schon ein Uebel ohne gleichen.
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Dennoch begann her behutsam einiges von der am Boden befindlichen Substanz behutsam in seine Phiolen zu transferieren. Ganz behutsam, trotz der Kopfschmerzen. Jedes Mal, wenn die Kopfschmerzen ihn zum zittern bringen sollten, verharrte er in seiner Arbeit bis er sich wieder dazu zwingen konnte nicht mehr zu zittern - die Kopfschmerzen fuer einen Augenblick bekaempfen koennend. Denn dies war das los von Magiern, sich zusammen reissen und Dinge zu erforschen, komme was wolle.
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Grimbald hatte doch tatsaechlich das ein oder andere von seinen alchemischen Selbstudien gelernt, als er zumindest nicht kleckerte und keine imminente Explosion herbei fuehrte. Mit aller Vorsicht arbeitete er doch so schneller konnte, damit die beiden dann doch so schnell wie moeglich wieder entschwinden konnten.
Der nahe Strandstreifen sollte dann auch die Willkommene Erfirschung bietetn nachdem sie den Keller erkundet hatten, auch der Sand wurde ausgiebig genutzt um die Schuhsohlen abzustreifen. In einem grandiosen Gedankengang, verbuddelte Grimbald sogar seine Stiefel halb im Sand, um ja sicher zu stellen das die oelige Substanz keinen halt mehr fand.
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Und schon kamen ihm Ideen wie man solch einen Keller ohne Probleme unschaedlich machen koennte, welche am spaeteren Abend in seinem Buechlein fest gehalten wurden:
Idee 1: Bimsstein streuen
Durch Zufall hatte er vor ein paar Tagen einen konfusen Wurftrank erstellt, der Feuer und Wasserschaden verursachte. Eine ganz konfuse Geschichte wirklich, aber daher kam ihm dann auch die Idee. Man koennte also einfach eine riesige Menge, genaue Berechnungen muessten natuerlich noch angestellt werden, Bimssteinkonzentrat ueber der Hoehle verschuetten. Fuer den Fall das dann eine Explosion statt finden sollte, koennte das Bimssteinkonzentrat dann der Explosion gegenwirken.
Idee 2: Versiegeln durch Metalle
Eine zweite Idee waere es, vielleicht ganz im Gedanken der Zwerge, den gesamten Keller behutsam mit einem Metall zu umschliessen. Da Metalle ganz unterschiedliche Resistenzen aufweisen, waere es vielleicht moeglich eine Art Metallraum um die Hoehle herum zu bauen, dessen Wand dick genug ist um die Wucht der Explosion zu minimieren. Hinzu koennte man noch Bimsstein in einer Schicht hinzu fuegen um eventuell als zusaeztlichen Schutz. Wurde es Legierung genannt in der Mettalurogie? Eine Mischung aus feuerresistendem Metall, Bimsstein, wasserresistendem Metall und nochmal feuerrestistendem Metall? Vielleicht sollte eine Nachricht an Frau Kovacs geschickt werden...
Idee 3: Die grosse Dimensionsverschiebung - Vas Rel Por Ylem
Dies war die Idee, die Grimbald am meisten zusagte, war es doch immerhin ansatzweise moeglich das er sich dies konkret vorstellen konnte. Es koennte ein Ritual gewirkt werden, mit Hilfe der Worte Vas Rel Por Ylem um eine grosse Dimensionsverschiebung herbei zu fuehren, vielleicht kombiniert mit einem Allokationszauber zu einer anderen Ebene um die Gefahr einfach irgendwo anders hin zu verbannen - frei nach dem Motto: Aus dem Seebachtal aus dem Sinn.
Aber diese Gedanken sollten eben doch in seinem Buechlein bleiben, oder im Austausch mit Merle - wenn ueberhaupt. Wollte sie denn noch seine Gedanken hoeren nachdem er doch ganz ehrlich gesagt hatte, dass es manche Gefahren gibt die ein Suchender des Wissens auf sich nehmen muss? Leise nagte der Zweifel an ihm, als sie ihre Tuer hinter sich schliess und er sich in seinen Keller auf machte - aber dann war es auch fuer kurze Zeit wieder vergessen, als er sich dem forschen widmete...
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