Ein Schreiben erreicht Cataleya Rho'en

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Gelöschter Benutzer 1461

Ein Schreiben erreicht Cataleya Rho'en

Beitrag von Gelöschter Benutzer 1461 »

Im Bankgebäude zu Surom erreicht folgende Nachricht Cataleya Rho'en:




 
Seid gegrüßt Cataleya Rho'en
Dunkle Templerin des Namenlosen,
Kommandantin der schwarzen Garde.

Mein Name lautet Vestor Grauglanz
und ich bitte Euch um ein Treffen, zu einem persönlichen Gespräch.
Als frisch gebackener Bürger des Reiches Suroms,
möchte ich in Erfahrung bringen, wie ich meine Professionen
als Schmied und Krieger dem Reich als nützlich erweisen kann.

So teilt mir bitte einen Zeitpunkt mit,
an dem ich Euch treffen kann
um weiteres zu besprechen.

Hochachtungsvoll
Vestor Grauglanz
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Cataleya
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Re: Ein Schreiben erreicht Cataleya Rho'en

Beitrag von Cataleya »

Cataleya stand an der Garnison als man Ihr das Schreiben gereicht hat, noch immer Blutverschmiert der letzten Jagd.
Ihr Blick glitt darüber, langsam.
Kein Zug in ihrem Gesicht verriet Eile, während sie die Zeilen eines frischgebackenen Bürgers las, der mit Hammer und Klinge seinen Platz im Reich suchte.

Schmied und Krieger. Zwei Hände, die nützlich sein konnten, wenn sie Stand hielten.
Zwei Wege, die Surom brauchen mochte, sofern hinter den Worten mehr lag als bloßer Wunsch.
Cataleya hob den Blick, kalt und ruhig, als hätte sie in dem Schreiben weniger eine Bitte als vielmehr eine Prüfung erkannt, die es wert war angenommen zu werden.

Ohne Zögern ließ sie sich vom Wachmann ein frisches Pergament reichen, schritt in die Garnison,
setzte sich an die große Tafel, um Ihre Antwort zu formen.

"Treue und Unterwerfung dem Namenlosen."

Dann folgte, schwungvoll ihr Name.

Als das Wachs über der Flamme weich wurde, neigte sie den Brief und schloss ihn mit dem Siegel der Totenwacht.
Der Abdruck war sauber. Erst dann hob sie die Hand und bedeutete einem Boten, näher zu treten.

Der Mann senkte sofort den Kopf, als er vor sie trat. Cataleya hielt ihm das versiegelte Schreiben hin.

"Du suchst Vestor Grauglanz", sagte sie, ruhig. "Du übergibst ihm dieses Schreiben in seine Hand.
Du nennst ihm meinen Namen und wartest auf seine Antwort."

Nun erst ließ sie das Pergament in seine Finger gleiten.

Der Bote nickte hastig. Cataleya musterte ihn nur einen Herzschlag länger.

"Geh."

Auch sie verließ wieder die Garnison, deutete einer Wache die Blutflecken, zu reinigen noch ehe sich die Tür hinter ihr schloss.


An Vestor 25.04.26.png

Versteckt:Versteckten Text anzeigen
Barchmon Vestor Grauglanz,

Euer Schreiben ward vernommen.

So Ihr wahrhaft gewillt seid, Eure Hände und Eure Klinge dem Reich Suroms nutzbar zu machen,
soll Euch Gelegenheit gegeben werden, vor mich zu treten.

Erscheint heute zur 19. Stunde in der Garnison der Garde zu einem persönlichen Gespräch.
Sollte Euch dies nicht möglich sein, so findet Euch morgen zur selben Stunde am selben Ort ein.

Dann soll vernommen werden, welchen Wert Eure Professionen für Reich, Garde und Ordnung zu tragen vermögen.

Versäumt nicht, klar zu sprechen.
Surom hat keinen Nutzen an leeren Worten.

Treue und Unterwerfung dem Namenlosen.

Cataleya Rho'en
Dunkle Templerin des Namenlosen
Kommandantin der Schwarzen Garde
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Gelöschter Benutzer 1461

Re: Ein Schreiben erreicht Cataleya Rho'en

Beitrag von Gelöschter Benutzer 1461 »

Das Klopfen hallte dumpf über die verwitterte Holzveranda. Vestor blinzelte träge in den Dunst des frühen Morgens, legte seinen Krug beiseite und erhob sich langsam. Der Nebel, der vom Meer heraufkroch, schluckte jedes Geräusch, nur das hartnäckige Klopfen blieb.
„Schon gut, schon gut!“, knurrte er halblaut und zog den Riegel beiseite.
Vor der Tür stand ein junger Mann in abgetragenem Kuriermantel, die Stiefel vom langen Weg verschlammt, das Gesicht gerötet vor Anstrengung.
 
„Herr Grauglanz? Vestor Grauglanz ?“

 Der riesige Mann mit seinen dunkelroten Rastalocken nickte knapp. „Kommt drauf an, wer fragt.“

„Ein Bote aus Surom, Herr. Ich trage Nachricht von der Kommandantin der schwarzen Garde selbst.“

Der Junge streckte ein versiegeltes Schreiben hervor, das in der trüben Morgensonne matt golden glomm.
Der Wachsverschluss zeigte das bekannte Symbol der Totenwacht.
Vestor zog die Brauen zusammen, nahm das Schreiben und drehte es prüfend zwischen den Fingern.

„Löblich, wie schnell eine Antwort mich erreicht hat. Warte hier!"

Vestor drehte sich in seine Räumlichkeiten und kam mit einem Krug Wasser und einem Leib Brot zurück. "Stärke dich bevor du deinen Heimweg aufnimmst..."
Er öffnete den Brief und las die Zeilen, worauf seine Mundwinkel leicht anstiegen.

Darauf sah er den Boten an und drückte ihm 3 goldene Münzen in seine zierliche Hand, worauf er ihn eindringlich anstarrte.

"Macht Dich auf den Heimweg und richte ihr aus, dass ich heute zur 19. Stunde in der Garnison erscheinen werde."

Noch mit vollen Mund brach der Bote auf und verschwand im morgigen Nebel. Vestor blickte ihm noch einen Moment nach, ehe er die Tür hinter sich wieder verschloss..
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