Der Ruf des Königs zur Ophidianer Insel [09.01.2026 / 20:00 Uhr]
Verfasst: 26 Dez 2025, 18:39
Serafim kniete im Gebet, als die Kapelle stiller wurde, als sie es je gewesen war. Das Licht der Kerzen brannte ruhig, beinahe ehrfürchtig. Mit jedem Atemzug entfernte sich die Welt, bis nur noch sein Herzschlag blieb.
Dann boten sich ihm fremde Bilder...
Er sah eine Insel, fremd und verwundet. Der Boden war bedeckt von gefallenen Ophidianern, aufgetürmt zu einem Hügel des Todes. Über diesen Leichenberg erklomm eine Gestalt den Gipfel. In schwere, dunkle Plattenrüstung gehüllt. Ein blutroter Umhang hing von seinen Schultern, schwer vom Gewicht vergangener Schlachten.
Als er den höchsten Punkt erreichte, wandelte sich das Bild.
Die Leiber unter seinen Füßen wurden zu gefallenen Paladinen. Zu Bürgern Solgards. Zerbrochene Rüstungen, zerrissene Banner, verbrannte Kleidung. Blut tränkte den Boden.
Serafim spürte Hitze.
Er stand inmitten eines brennenden Solgards. Türme stürzten ein. Rauch verdunkelte den Himmel. Glocken schlugen, doch ihr Klang verhallte im Knistern des Feuers. Hoffnung lag zerbrochen in den Straßen.
Die Gestalt war verschwunden.
Eine Stimme, ruhig und ohne Zorn, sprach in sein Inneres. Der Untergang ist möglich, aber nicht unabwendbar. Der Ursprung des Unheils muss gestellt werden, bevor alles verloren geht.
Als Serafim erwachte, war eine Kerze niedergebrannt. Eine andere brannte weiter.
Er kannte nun den Weg.
Diese Vision blieb nicht ihm allein. Gläubige, Paladine und einfache Bürger berichteten in den folgenden Nächten von unruhigen Träumen. Von Feuer und Rauch. Von einer drohenden Zukunft, die noch abgewendet werden konnte. Keiner von Ihnen sah den ganzen Weg, doch alle spürten die Mahnung.
Dann boten sich ihm fremde Bilder...
Er sah eine Insel, fremd und verwundet. Der Boden war bedeckt von gefallenen Ophidianern, aufgetürmt zu einem Hügel des Todes. Über diesen Leichenberg erklomm eine Gestalt den Gipfel. In schwere, dunkle Plattenrüstung gehüllt. Ein blutroter Umhang hing von seinen Schultern, schwer vom Gewicht vergangener Schlachten.
Als er den höchsten Punkt erreichte, wandelte sich das Bild.
Die Leiber unter seinen Füßen wurden zu gefallenen Paladinen. Zu Bürgern Solgards. Zerbrochene Rüstungen, zerrissene Banner, verbrannte Kleidung. Blut tränkte den Boden.
Serafim spürte Hitze.
Er stand inmitten eines brennenden Solgards. Türme stürzten ein. Rauch verdunkelte den Himmel. Glocken schlugen, doch ihr Klang verhallte im Knistern des Feuers. Hoffnung lag zerbrochen in den Straßen.
Die Gestalt war verschwunden.
Eine Stimme, ruhig und ohne Zorn, sprach in sein Inneres. Der Untergang ist möglich, aber nicht unabwendbar. Der Ursprung des Unheils muss gestellt werden, bevor alles verloren geht.
Als Serafim erwachte, war eine Kerze niedergebrannt. Eine andere brannte weiter.
Er kannte nun den Weg.
Diese Vision blieb nicht ihm allein. Gläubige, Paladine und einfache Bürger berichteten in den folgenden Nächten von unruhigen Träumen. Von Feuer und Rauch. Von einer drohenden Zukunft, die noch abgewendet werden konnte. Keiner von Ihnen sah den ganzen Weg, doch alle spürten die Mahnung.
An das Volk Solgards und alle Freunde des Lichts!
Dunkle Mächte bedrohen unsere Heimat. Der Ursprung dieser Gefahr liegt jenseits der See und muss gebannt werden.
Am 9. Tag des nächsten Mondlaufs wird die Echidna auslaufen, geführt vom Licht der Engel des Herrn.
Wir ziehen nicht aus Eroberung, sondern aus Verantwortung. Um zu schützen was uns anvertraut wurde.
Bereitet euch vor.
Im Glauben, im Herzen und in Rüstung.
Möge das Licht uns führen.
gez.
Serafim Sala
Erster König von Solgard
Großmeister des Paladinordens