Unruhe am Strand und Pfahl und Blut
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Als Van wieder zu sich kam, war es bereits früher Abend. Das Licht hatte sich verändert, war weicher geworden. Er hatte beim Schreiben am Nachmittag den Stift aus der Hand gelegt und war eingeschlafen, ohne es zu merken. Ein kurzer Moment der Orientierungslosigkeit folgte und er sah sich in der Kajüte um. Schnell aber realisierte er wieder Zeit und Ort. Dann meldete sich der Hunger und Van dachte an das Nachmittagsgespräch. Der Bugraum, sagte er im Gedanken zu sich selbst. Dort fand er auch noch etwas Essbares. Nichts Besonderes, aber ausreichend. Warm genug, um die Kälte aus dem Körper zu treiben. Danach trat er hinaus auf den Strand. Am Rand des Lagers traf er auf Radesvald. Auch Jaster war dort, ebenso einige Elfen.
Sie standen beisammen, im Gespräch vertieft. Van näherte sich gerade, als Bewegung seinen Blick fesselte. Eine Horde seltsamer Tiere schoss am Lager vorbei. Klein, schnell, schuppig. Wie winzige Drachen schien es, nur ohne Flügel und Feuersturm. Van sah sie nur aus dem Augenwinkel, kaum mehr als huschende Schatten. Verwunderung machte sich breit, gerade als eines dieser Wesen plötzlich zurückschwenkte und sich Jaster von hinten näherte. Mit einem schnellen Ruck riss es ihm den Umhang vom Leib und verschwand im selben Augenblick. Der Versuch, ihnen zu folgen, blieb kurz und erfolglos. Denn noch ehe sich jemand sammeln konnte, stürzten sich erneut Scharen der Inselbewohner auf die Gruppe. Der Kampf entbrannte ohne Vorwarnung. Schwerte trafen wieder auf Fleisch. Van zog sich zurück, während die Krieger die Meute abfingen. Nach und nach strömten weitere Mitreisende an den Strand. Angelockt von Lärm und Geschrei. Kurz unterstützte Van aber er war ohne seinen Kräuterbeutel hinausgegangen. "Wie dumm", sagte er zu sich selbst. Der Kampf verlagerte sich und wurde aufgenommen. Van jedoch wandte sich wieder dem Lager zu.
Sie standen beisammen, im Gespräch vertieft. Van näherte sich gerade, als Bewegung seinen Blick fesselte. Eine Horde seltsamer Tiere schoss am Lager vorbei. Klein, schnell, schuppig. Wie winzige Drachen schien es, nur ohne Flügel und Feuersturm. Van sah sie nur aus dem Augenwinkel, kaum mehr als huschende Schatten. Verwunderung machte sich breit, gerade als eines dieser Wesen plötzlich zurückschwenkte und sich Jaster von hinten näherte. Mit einem schnellen Ruck riss es ihm den Umhang vom Leib und verschwand im selben Augenblick. Der Versuch, ihnen zu folgen, blieb kurz und erfolglos. Denn noch ehe sich jemand sammeln konnte, stürzten sich erneut Scharen der Inselbewohner auf die Gruppe. Der Kampf entbrannte ohne Vorwarnung. Schwerte trafen wieder auf Fleisch. Van zog sich zurück, während die Krieger die Meute abfingen. Nach und nach strömten weitere Mitreisende an den Strand. Angelockt von Lärm und Geschrei. Kurz unterstützte Van aber er war ohne seinen Kräuterbeutel hinausgegangen. "Wie dumm", sagte er zu sich selbst. Der Kampf verlagerte sich und wurde aufgenommen. Van jedoch wandte sich wieder dem Lager zu.
Dort traf er auf Tonya und einige andere. Sie waren in einem Gespräch vertieft, das bereits länger zu dauern schien. Van lauschte eine Weile, dann warf er eine Frage ein. Ob man den Palisadenbau noch angehen würde. Dieser war am Vorabend noch angedacht, konnte aber nicht umgesetzt werden. Es blieb nicht bei Worten. Amarius erschien mit Werkstoffen. Holz, Draht, Nägel, Seile. Mehr folgte. Ohne große Anweisungen begannen alle mit anzupacken. Löcher wurden in den Sand gegraben, angespitzte Pfähle hineingestellt, ausgerichtet, fixiert. Hände wurden schmutzig und Bewegungen schneller. Es war kein schönes Werk, aber ein notwendiges. Pfahl um Pfahl wuchs der Zaun. Als Van gerade den letzten einschlug, bebte der Boden. Zu seiner Linken brach ein Teil des Felsens vom Berghang. Gestein splitterte und Staub wirbelte auf.
Aus dem entstandenen Spalt brachen Minotauren hervor. Der Angriff kam ohne Vorwarnung und Van hatte keine Zeit zu reagieren. Ein harter Schlag traf ihn. Dann Dunkelheit. Als er wieder zu sich kam, lag er im Sand. Stimmen um ihn herum. Gesichter beugten sich über ihn. Die anderen, welche am Bau beteiligt gewesen waren, hatten sich um ihn versammelt. Weiter entfernt tobte noch immer der Kampf. Krieger hielten Ophidianer und Minotauren in Schach. Das Gefecht zog sich bis ins Abenddunkel. Van war benommen. Der Sturz hatte ihn hart getroffen. Sand klebte an seinem Gesicht, eine große Schürfwunde zog sich über seine Wange. Die Nase blutete leicht und jeder Atemzug fühlte sich schwer an. Langsam... mit schleppenden Schritten, zog er sich zurück. Er erreichte das Schiff, fand den Weg unter Deck und schließlich in seine Kajüte. Ohne viele Gedanken ließ er sich in die Hängematte sinken.
Aus dem entstandenen Spalt brachen Minotauren hervor. Der Angriff kam ohne Vorwarnung und Van hatte keine Zeit zu reagieren. Ein harter Schlag traf ihn. Dann Dunkelheit. Als er wieder zu sich kam, lag er im Sand. Stimmen um ihn herum. Gesichter beugten sich über ihn. Die anderen, welche am Bau beteiligt gewesen waren, hatten sich um ihn versammelt. Weiter entfernt tobte noch immer der Kampf. Krieger hielten Ophidianer und Minotauren in Schach. Das Gefecht zog sich bis ins Abenddunkel. Van war benommen. Der Sturz hatte ihn hart getroffen. Sand klebte an seinem Gesicht, eine große Schürfwunde zog sich über seine Wange. Die Nase blutete leicht und jeder Atemzug fühlte sich schwer an. Langsam... mit schleppenden Schritten, zog er sich zurück. Er erreichte das Schiff, fand den Weg unter Deck und schließlich in seine Kajüte. Ohne viele Gedanken ließ er sich in die Hängematte sinken.
Es war spät und der Tag hatte seinen Tribut gefordert.
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