Grimbald war sich sicher, er hatte allerlei Abenteuer ueberlebt; von der Schlangeninsel war er als Veteran zurueck gekehrt, er hatte den Handlanger im Kultistenbau besiegt, sogar die Ophidaner waren nicht sicher vor seinen wiedereinkehrenden Abenteuern. Man konnte es ihm als nicht Uebel nehmen, dass er nun auch mit den Zyklopen ganz passabel umgehen konnte, ohne groessere Gefahren zu laufen...aber dann, dann sollte es doch tatsaechlich passieren..
Gerade am Eingang zur Einaug-Schlucht, ein besserer Name fuer die Gegend wie er fand, wiederfuhr ihm dann doch etwas, dass doch eigentlich nicht haette wiederfahren sollen. Dort traf er auf sie, Cathalaeyha Rho'hoen - wenn er sich richtig erinnerte war er sogar einmal kurz in einer Taverne in Surom wo sie gefeiert wurde...auch er hatte ihr gratuliert. Umso bestuerzter war er also doch, dass sie ihn dann wie ein gemeiner Bandit um sein Hab und Gut bringen wollte...
Natuerlich sagte sie, dass es ein Tribut an ihren Herren sei aber, Grimbald war es unverstaendlich das ein solch durchlauchtes Wesen wie der Namenlose, sich an einfachem Tand ergoetzen sollte. Sicherlich war es nur ihre eigene Habgier die sie zufrieden stellen wollte. Durch das Unverstaendnis kam natuerlich auch das naechste Missverstaendniss:
Da Grimbald es ja nicht so recht glauben konnte, dass ein Diener einer Goettlichkeit, Tribut von jemandem verlange, wollte er besonders sicher gehen, dass er die Situation richtig verstand, er hatte ja von Legenden von Brueckentrollen gehoert, die wohl allerlei Tribut verlangten, wenn man ueber ihre Bruecke wolle...
"Hrm...das heisst ihr seid sowas wie einer dieser legendaeren Brueckentrolle die Tribut fordern?" - er wollte halt sicher gehen, dass er diese, seiner Meinung nach auesserst fragwuerdige Handlungen, richtig Verstand. Er wusste ja, dass manche von den Anhaengern des Namenlosen auch andere Sprachen sprechen, vielleicht war es nur ein Verstaendnisproblem der Sprache? Aber nein, es wurde offenkundig das diese Dame wohl doch nur an seinem Hab und Gut interessiert war, besonders an seinen Stiefeln.
Das es nur ihre eigene Habsucht war, stellte sich dann wirklich heraus als sie ihn dann dazu noetigte, sich auf die Knie zu begeben - sie nahm seine Frage persoenlich ob sie ein Troll sei (hatte sie das nicht mit ihren Worten und Taten dann auch bestaetigt?). Und so kniete er dort im heissen Wuestensand, zwischen einer vermeindlichen Waechterin und einem Zyklopenkadaver, um Verzeihung bittend. Ehe sie ihn dann dazu noetigte seine Stiefel auszuziehen und dann auch noch zu dem Herren betete um ihn, dort knieend, mit einem Feuerball zu bewerfen. Vielleicht war der Namenlose ja doch weniger Durchlaucht, als er dachte, dass er solch ein Missbrauch seiner Diener zuliesse, hatte er doch nicht den Namenlosen beleidigt... es mussten Untersuchungen angestellet werden.
Aber die Peinlichkeiten hoerten nicht auf, und so zwang sie ihn auf dem heissen Wuestensand bis nach Solgard zu wandern..auf seinem Weg dorthin, bei jedem zweiten Schritt "Moege sein Schatten mich richten." . Aber, bei jedem Schritt plante auch Grimbald wie er Cathalaeyha richten koennte, und zwar hinrichten....
Perlen vor die schmaechtige Sau: Tage - und Forschungsbuch eines Schmaechtlings
- Grimbald Gondolori
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Blasphemie - Huldigung des Namenlosens wider Willen
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Des Buchbinders Freude - Gondoloris Grausiger Grimoire
Es war einige Zeit vergangen, in der Tat war es einige Zeit die da verstrichen war- leer waren viele Seiten in seinem Tagebuch geworden. Aber auch dies muss wohl mal so sein, besonders wenn das Leben, das Abenteuer und die Begehrde ueberhand nehmen. Viel war in der Tat geschehen, allem voran hatte er dann doch eine engere Verbindung mit Merle die er da aufgebaut hat. Warum sie ihn ansprechend fand, warum sie mit ihm sprechen wollte und vor allem warum sie ihm nahe sein wollte, ist immer noch ein Raetsel..aber dennoch, sollte sich alsbald ein neuer Eintrag im Tagebuch finden:
'Es hat sich einiges getan in Nebelhafen, wenngleich ich mich fuer Gwendolyn freue Sorge ich mich mich dennoch um die anderen zwei Stimmen. Haben sie wirklich Interesse daran das Dorf zu foerdern? Keinen der beiden hatte ich bei Aurea's Geschichtenabend gesehen. Wenn es mehr Leute ausserhalb Nebelhafens gibt die solchen Abenden beiwohnen, als Nebelhafner, dann musste man sich doch einmal fragen wo die Prioritaeten im Dorf lagen.
Stimmen,deren Stille lauter schreit und Schritte so schnell und laut, dass alles andere verstummt - dies ist ist wohl das neue Nebelhafen. Aber Dinge kommen eben auch wie sie kommen sollen..
In erfreulichererer Nachricht, bin ich nun ein Magier des sechsten Zirkels und wohl als solcher der einzige Astralmagier der momentan in Nebelhafen verweilt. Obgleich die Zauber mit einiger Uebung aus der Inuition heraus kommen, ist es dennoch bedauerlich wie schwierig es ist an magisches Wissen zu kommen. Vielleicht muss ich wirklich eine Audienz bei Herrn Quintus erbitten, denn es kann ja nur eine Wahrheit geben und jene muss eben durch die Astrale Ebene fuehren. Sicherlich gibt es den verborgenen Pfad, das verborgene Wissen irgendwo das zu eben dieser Wahrheit fuehrt. Auch wenn mir Jahreszeiten nun nicht mehr ganz geheuer sind...
Auch muss ich berichten ,und eventuell ist es das beste das bis zum Schluss aufbewahrt wurde, das Merle ganz bezaubernd ist. Das sie meine Nachbarin ist und wir viel Zeit miteiander verbringen ist umso schoener. In genauere Befindlichkeiten zu gehen, ziehmt sich aber wohl nicht wenn man solche auf Pergament bannt. Obwohl sie so bezaubernd wie eben, nunja, ein Zauber ist den man aufs Pergament bannen koennte...sind manche Zauber dann eben doch nur Eingeweihten vorbehalten.
Nun ruft aber die Arbeit, es will ein Buch gebunden und ein Einband geschaffen werden, sein zweites Werk und hoffentlich eines das viele Groschen erbringen wird: Gondoloris Grausiger Grimoire.'
Und wenn man ihn dann so in seinem Keller betrachtet koennte man folgendes erkennen:
Der erste Schritt war es natuerlich die Seiten zurecht zu schneiden, sie durften nicht zu gross aber auch nicht zu klein sein. Halt eben genau richtig um ein schoenes, griffiges Buch zu ergeben. Sorgsam waehlte er dafuer die Rollen aus die er zurecht schneiden wollte. Hier und da wurden einige aussortiert wo die Bleichung nicht ebenmaessig genug vollzogen wurde. An anderen Stellen macht er beherzte Schnitte um einige Verunreinigungen zu entfernen. Dies war eine relative einfache Aufgabe, aber dennoch eine die gut gemacht werden wollte, war es doch das Grundgeruest auf dem ein jedes Buch aufgebaut wird. So liess er sich also Zeit um die besten Schnitte zu sezten die er konnte und die besten Rollen. Danach wurden sie alle sorgssam an einer Seite gefaltet und mit einem Gewicht beschwert, auch dies war wichtig um das richtige Blaettergefuehl beim umblaettern zu erhalten.
Es folgten geschickte Haende die, mit Nadel und Faden, dann begannen die Seiten zusammen zu naehen um einen soliden Halt zu bieten. Aufgrund der Thematik hatte sich Grimbald dann auch dazu entschieden, feinste Streifen aus Daemonenleder zu schneiden um diese dann als Faden zu benutzen. Immerhin, es war ja der Grausige Grimoire. Hier und da, er war halt doch kein Schneider, stoch er sich dennoch mit der Nadel in den Finger und ein gewisser Gast in seinem Haus koennte vielleicht das ein oder andere Gefluche aus dem Keller vernehmen: „Verdammte Balrogpisse, diese Drecksnadeln....“.
Nach mehreren Durchgaengen des Naehens, trotz kurzer Pause um die Blutung der Finger zu stoppen, wurde dann der Knochenleim zubereitet um den Seiten noch mehr Rueckgrat zu geben.
Nun sollte der kreative Teil kommen, der Teil der ihm am meisten Sorge bereitete, da es etwas ist das er vorher noch nicht versucht hatte: den Ledereinband gestalten.
Erst wurde entworfen, dann verworfen, dann erneut skizziert und wieder ausgemertz, bis er sich dann mit sich selbst auf ein Aussehen einigen konnte und so machte er sich behutsam ans Werk. Mit einem feinen Metallkeil began er langsam das Motiv auf die Lederhaut zu ritzen. Sorgsam und langsam, als wuerde eine falsche Bewergung das Werk ruiniern – was es auch tun wuerde, sollte er denn einen Fehler machen. Nur Grimbalds Tonne des Schunds und die gefallenen Daemonen wussten, wie viele Fehler bei jenem Werk gemacht wurden...
Aber nach vielen Versuchen, gelang es ihm dann doch fehlerfrei den Ledereinband an den gewuenschten Stellen einzudruecken, damit er dann danach mit dem brennen Anfangen konnte. Zum Glueck war er des Zauberns taetig, er konnte als einfach mit konstanter Zauberei das einbrennen des Motifs beschleunigen ohne darauf warten zu muessen dass sein Werkzeug nach dem abkuehlen wieder heiss werden musste.
Im letzten Schritt, vergnuegte er sich damit ein wenig feines Gold zu verwenden um einige der Buchstaben zu dekorieren. Nach vielen Naechten des schaffens war es dann endlich so weit, Seiten und der Einband konnten endlich vereint werden:
[OOC Disclaimer: Bild ist AI generiert.]
'Es hat sich einiges getan in Nebelhafen, wenngleich ich mich fuer Gwendolyn freue Sorge ich mich mich dennoch um die anderen zwei Stimmen. Haben sie wirklich Interesse daran das Dorf zu foerdern? Keinen der beiden hatte ich bei Aurea's Geschichtenabend gesehen. Wenn es mehr Leute ausserhalb Nebelhafens gibt die solchen Abenden beiwohnen, als Nebelhafner, dann musste man sich doch einmal fragen wo die Prioritaeten im Dorf lagen.
Stimmen,deren Stille lauter schreit und Schritte so schnell und laut, dass alles andere verstummt - dies ist ist wohl das neue Nebelhafen. Aber Dinge kommen eben auch wie sie kommen sollen..
In erfreulichererer Nachricht, bin ich nun ein Magier des sechsten Zirkels und wohl als solcher der einzige Astralmagier der momentan in Nebelhafen verweilt. Obgleich die Zauber mit einiger Uebung aus der Inuition heraus kommen, ist es dennoch bedauerlich wie schwierig es ist an magisches Wissen zu kommen. Vielleicht muss ich wirklich eine Audienz bei Herrn Quintus erbitten, denn es kann ja nur eine Wahrheit geben und jene muss eben durch die Astrale Ebene fuehren. Sicherlich gibt es den verborgenen Pfad, das verborgene Wissen irgendwo das zu eben dieser Wahrheit fuehrt. Auch wenn mir Jahreszeiten nun nicht mehr ganz geheuer sind...
Auch muss ich berichten ,und eventuell ist es das beste das bis zum Schluss aufbewahrt wurde, das Merle ganz bezaubernd ist. Das sie meine Nachbarin ist und wir viel Zeit miteiander verbringen ist umso schoener. In genauere Befindlichkeiten zu gehen, ziehmt sich aber wohl nicht wenn man solche auf Pergament bannt. Obwohl sie so bezaubernd wie eben, nunja, ein Zauber ist den man aufs Pergament bannen koennte...sind manche Zauber dann eben doch nur Eingeweihten vorbehalten.
Nun ruft aber die Arbeit, es will ein Buch gebunden und ein Einband geschaffen werden, sein zweites Werk und hoffentlich eines das viele Groschen erbringen wird: Gondoloris Grausiger Grimoire.'
Und wenn man ihn dann so in seinem Keller betrachtet koennte man folgendes erkennen:
Der erste Schritt war es natuerlich die Seiten zurecht zu schneiden, sie durften nicht zu gross aber auch nicht zu klein sein. Halt eben genau richtig um ein schoenes, griffiges Buch zu ergeben. Sorgsam waehlte er dafuer die Rollen aus die er zurecht schneiden wollte. Hier und da wurden einige aussortiert wo die Bleichung nicht ebenmaessig genug vollzogen wurde. An anderen Stellen macht er beherzte Schnitte um einige Verunreinigungen zu entfernen. Dies war eine relative einfache Aufgabe, aber dennoch eine die gut gemacht werden wollte, war es doch das Grundgeruest auf dem ein jedes Buch aufgebaut wird. So liess er sich also Zeit um die besten Schnitte zu sezten die er konnte und die besten Rollen. Danach wurden sie alle sorgssam an einer Seite gefaltet und mit einem Gewicht beschwert, auch dies war wichtig um das richtige Blaettergefuehl beim umblaettern zu erhalten.
Es folgten geschickte Haende die, mit Nadel und Faden, dann begannen die Seiten zusammen zu naehen um einen soliden Halt zu bieten. Aufgrund der Thematik hatte sich Grimbald dann auch dazu entschieden, feinste Streifen aus Daemonenleder zu schneiden um diese dann als Faden zu benutzen. Immerhin, es war ja der Grausige Grimoire. Hier und da, er war halt doch kein Schneider, stoch er sich dennoch mit der Nadel in den Finger und ein gewisser Gast in seinem Haus koennte vielleicht das ein oder andere Gefluche aus dem Keller vernehmen: „Verdammte Balrogpisse, diese Drecksnadeln....“.
Nach mehreren Durchgaengen des Naehens, trotz kurzer Pause um die Blutung der Finger zu stoppen, wurde dann der Knochenleim zubereitet um den Seiten noch mehr Rueckgrat zu geben.
Nun sollte der kreative Teil kommen, der Teil der ihm am meisten Sorge bereitete, da es etwas ist das er vorher noch nicht versucht hatte: den Ledereinband gestalten.
Erst wurde entworfen, dann verworfen, dann erneut skizziert und wieder ausgemertz, bis er sich dann mit sich selbst auf ein Aussehen einigen konnte und so machte er sich behutsam ans Werk. Mit einem feinen Metallkeil began er langsam das Motiv auf die Lederhaut zu ritzen. Sorgsam und langsam, als wuerde eine falsche Bewergung das Werk ruiniern – was es auch tun wuerde, sollte er denn einen Fehler machen. Nur Grimbalds Tonne des Schunds und die gefallenen Daemonen wussten, wie viele Fehler bei jenem Werk gemacht wurden...
Aber nach vielen Versuchen, gelang es ihm dann doch fehlerfrei den Ledereinband an den gewuenschten Stellen einzudruecken, damit er dann danach mit dem brennen Anfangen konnte. Zum Glueck war er des Zauberns taetig, er konnte als einfach mit konstanter Zauberei das einbrennen des Motifs beschleunigen ohne darauf warten zu muessen dass sein Werkzeug nach dem abkuehlen wieder heiss werden musste.
Im letzten Schritt, vergnuegte er sich damit ein wenig feines Gold zu verwenden um einige der Buchstaben zu dekorieren. Nach vielen Naechten des schaffens war es dann endlich so weit, Seiten und der Einband konnten endlich vereint werden:
[OOC Disclaimer: Bild ist AI generiert.]
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