Schiffstagebuch der Echidna

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Tonya Darez
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Schiffstagebuch der Echidna

Beitrag von Tonya Darez »

Auf dem Schiff in der Kombüse wird sich ein Buch befinden. Daneben stehen Feder und Tintenfass sowie einige Kohlestifte.
Die erste Seite ist aufgeschlagen, ein jeder Mitreisende der Echidna, der möchte, kann dies lesen.
  
  
 

Echidna – Reisetagebuch
 
 
 
 
 
Abreisetag:
 
Neunter Tag des ersten Mondumlaufes im Jahre 2
 
 
 
 
 
Eintrag: Tonya Darez, zehnter Tag des ersten Mondumlaufes im Jahre 2
 
 
 
Gestern Abend liefen wir aus.
Die Tage vor der Abreise waren geschäftig, hektisch, voll von Planungen, Vorbereitungen, Schlepperei aufs Schiff.
Kisten, Taschen, Rucksäcke wurden gepackt.
Listen geführt.
Ausrüstungen kontrolliert, neu gepackt und verstaut.
Damit alle zur achten Abendstunde zur Echidna strömen konnten.
Matrosen waren beschäftigt, das Gepäck Schiffstauglich zu verstauen, letzte Vorräte einzuräumen und die Kajüte des Königs noch mal ordentlich herzurichten, auch wenn diese schon eigentlich Bezugsfertig war.
 
 
 
Hauptmann Bathor Darez führte die Reiseliste, trug jeden ein, der das Schiff betrat, mit Freundlichkeit, Respekt, aber auch mit einer gewissen Disziplin.
 
Heerführer Dervyn Grahl, als erster auf dem Schiff, neben den Matrosen, hatte schon alles vorbereitet, die Reisenden zu Empfangen.
 
Ich, irgendwo dazwischen, zwischen Vorbereitungen, Gästeempfang und der Koordination der Matrosen.
 
Als der König das Schiff betrat, begleitet von einer Ordenswache, herrschte kurzfristige Andächtige Stille.
 
Er hielt seine Ansprache, plädierte auf das Licht, das uns allen Innewohnte, auf gemeinsame Taten, auf Freundschaft und Respekt.
Sprach im Namen des Herren, sprach von dem Kampf gegen das Übel, dass sich immer und immer wieder auftat.
Das man nur gemeinsam besteht.
 
Worte, die die Zuhörenden fühlten.
Worte, die ehrlich, eindringlich und ernst waren.
Worte, die uns immer und immer wieder motivierten, uns als Schild und Schwert Seite an Seite zu stellen.
 
 
 
Wir alle tragen Licht in uns.
Wir alle tragen es in die Welt.
Stellen uns, auch wenn das die eigene Unversehrtheit oder gar den Tod bedeuten mag.
 
 
 
Das Treiben auf Deck war immens, und sicherlich würde es dem einen oder anderen während der Fahrt nicht sonderlich gut ergehen.
Jaster füttert seit Abfahrt die Fische mit seinem Mageninhalt.
So stark und willensstark er ist, so sehr leidet er auf See.
Während ich mich immer wieder dabei erwische, wie sehr mir das Leben auf dem Schiff fehlt, wie oft habe ich ins Krähennest geschaut?
Ich werde die Matrosin ablösen, so es nötig ist.
 
 
 
Die Gelegenheit ist gut, sich näher zu kommen, so groß die Echidna auch ist.
Gespräche können geführt werden und einfach gemeinsam etwas zeit verbringen. Gedankenaustausch.
 
Solgard und Verbündete. Auf der Reise.
 
Möge uns der Herr und das Licht beistehen.
 
 
 
- Eintrag Ende - 
 
 
 
 
 
  
  
  
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Radesvald
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Re: Schiffstagebuch der Echidna

Beitrag von Radesvald »

10.1.2nKS

Die Windlage um die Insel ist wie gewohnt ein stetiger Malstrom um das Auge des ewigen Sturms.
Dies macht es einfach die Insel zu umrunden indem man vor dem Wind bleibt, doch es ist ungleich
schwerer in einer graden Linie zu segeln. 
Wir folgen dem Elfenbeinkompass nach Norden.

Der Segelplan der Echidna ist nicht gut geeignet um den Wind von der Seite zu fangen. So mächtig sie ist,
sie wurde vor langer Zeit erbaut um mit verlässlichen Handelswinden zu reisen. Die Mannschaft ist
gut geübt und schafft es trotz des Halbwindes gute Fahrt zu machen. Wenn wir in Zukunft Zeit für
eine Überholung des Schiffs finden sollten wir den Segelplan anpassen.

Die Trithemius und Nenamiah mit ihrer Längstakelung schlagen sich hervorragend. Sie sind
in allen Windlagen wendig, und schnell. Die hohen Bordwände machen das Rudern weniger effizient
als bei einem der Schiffe der Barbaren, aber dafür trotzen sie mehr Seegang und schützen
die Mannschaft vor Geschossen. Ich wünschte der König hätte einen anderen Namen als Nenemiah
gewählt. Hoffen wir das Schiff trotzt dem Vorbild seiner Namensgeberin bei unserem Angriff.

Wenn man den Berichten der Greifen glauben schenken kann wird es noch zwei Tage dauern bis wir
den Rand des Nebels erreichen.


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Zlata Kovacs
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Re: Schiffstagebuch der Echidna

Beitrag von Zlata Kovacs »

Ein kleiner Vermerk ist an die Seite des Tagebuchs gekritzelt.
 
 
10.1.2 nKS
Achtung, Sonnenspringer stiehlt unbeaufsichtigte Socken!
Bitte packt eure Wechselkleider gut weg. Meldet euch bei Verlust bitte bei Zlata.
Aktuelle Zahl herrenloser Socken: III

 
 
Bathor Darez
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Re: Schiffstagebuch der Echidna

Beitrag von Bathor Darez »

Nachdem Bathor aufgestanden ist und sich mich etwas Wasser gewaschen hatte, begab er sich zum Schiffstagebuch. Dort angekommen nahm er die Feder, tunkte diese in Tinte und schrieb folgende Worte.
 
11.1.2nKS
Ein Gebet für die Überfahrt
von Bathor Darez

 
Herr im Lichte,
wir stehen vor Dir, nicht als Helden, nicht als Wissende,
sondern als Suchende auf dem Meer.
 
Wir danken Dir für den Atem in unseren Lungen
und für den Boden unter unseren Füßen,
auch wenn er heute schwankt.
Für das Holz dieses Schiffes, das uns trägt,
für jedes Seil, das hält,
für jedes Segel, das den Wind annimmt.
 
Wir danken Dir für das Brot, das uns stärkt,
für das Wasser, das unseren Durst stillt,
für die Hände, die es bereitet haben,
und für die Gemeinschaft, die es mit uns teilt.
 
Wir danken Dir für die Nacht, die uns ruhen ließ,
und für den Morgen, der uns geweckt hat.
Für jedes Lächeln an Bord,
für jedes Wort des Mutes,
für jedes stille Nicken, das sagt: Du bist nicht allein.
 
Herr, wir danken Dir selbst für das Meer,
für seine Weite, seine Macht und seine Ehrlichkeit.
Denn es lehrt uns Demut
und erinnert uns daran, dass wir getragen werden müssen.
 
Wache über uns,
über jene, die steuern,
über jene, die wachen,
über jene, die zweifeln
und über jene, die hoffen.
 
Sei bei uns im Sturm
und in der Stille dazwischen.
Wenn unsere Stimmen versagen,
sei Du unser Halt.
Wenn unsere Kraft schwindet,
sei Du unser Antrieb.
 
Herr, wir legen diese Überfahrt in Deine Hände.
Nicht im Anspruch auf Sicherheit,
sondern im Vertrauen auf Dein Licht.
 
Du wachst über uns.
Über jeden Schritt.
Über jede Welle.
Über jedes Leben an Bord.
 
Dafür danken wir Dir.
Jetzt.
Und jeden weiteren Augenblick.
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Radesvald
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Re: Schiffstagebuch der Echidna

Beitrag von Radesvald »

11.1.2 nKS

Das Schiff wurde heute von einem Seeungeheuer attackiert.


Das Wesen könnte ein entfernter Verwandter eines Skatzis sein, aber glücklicherweise hatte es
keinen Giftatem mit dem es das Schiff verpesten konnte. Es war mir leider nicht vergönnt dieses
seltene Tier genauer zu studieren da es wiederholt gegen das Schiff prallte und drohte dieses zu
beschädigen.


Das Ungetüm tauchte direkt vor einer der Kanonen auf und wurde erfolgreich abgeschossen,
worfaufhin es die Flucht ergriff. Es ist gut das wir ein solches Wesen nicht töten mussten, doch
bleibt die Frage warum es die Echidna überhaupt angegriffen hat.

Es ist als würde ein Bär versuchen eine Postkutsche zu fressen. Vielleicht hat es irgend etwas
gewittert was wir an bord hatten was ihm wie gute Beute erschien. Die Alternative ist
bedenklicher, denn wenn das Seemonster uns nicht zufällig begegnete bedeutet das dass die
Ophidianer eine weitere mächtige Waffe in ihrem Arsenal haben und die Kreatur, und
möglicherweise andere seiner Gattung, uns auch in Zukunft noch Probleme bereiten können.

Ich hoffe das wir dem Wesen nicht nochmals begegnen.
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Zlata Kovacs
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Re: Schiffstagebuch der Echidna

Beitrag von Zlata Kovacs »

Ein weiterer, ungewöhnlich schluderig geschriebener Eintrag der seltsamen Rothaarigen ziert das Tagebuch. Darunter ist, mit Tusche, eine eilige Skizze gekritzelt.
 

12.01.02 nKS, nach dem Sturm auf den Strand.

Einschätzung durch Handwerksmeisterin Zlata Kovacs.
 
Der Sturm des Strandes war ein Blutbad.
Es war erschreckend anzusehen, mit welcher Entschlossenheit die Faust des Lichtes richten kann, wenn man droht ihre Flamme zu löschen.
Lebtags werde ich nicht mehr durch den Sand der Wüste vor Solgard schreiten können, ohne an verflüssigtes Schlangengedärm zu denken.
Erstaunlich, wie viele verschiedene Zustände und Farbabstufungen Blut auf einem Schlachtfeld annimmt.

Sie brennen nun.

Unsere eigenen Verluste halten sich in Grenzen.
Ein Sieg, dem Herren sei Dank.

Während die Lindhil mit Geleitschutz in die nahen Wälder ziehen, um Holz für die Palisaden zu organisieren, sichern die Edhil, unter Leitung des Tarcils, den Pass. Wer noch stehen und einen Hammer halten kann hilft beim Bau des Lagers.

 
Handlungsempfehlung zur Errichtung von Verteidigungsanlagen
 
Nach Absprache mit Ba'thal und dem Heerführer Dervyn möge in den kommenden Stunden eine dreireihige Palisade errichtet werden! Bildplan beachten!
Um einen Einfall über den westlichen Pass zu verhindern, möge sein inselseitiger Eingang gesprengt werden. Die Anhöhe soll fortan unseren Ballisten und Schützen als günstiger Posten dienen.

Der werte Leser und ein jeder Passagier sei hiermit tunlichst angehalten Stämme anzuspitzen und dabei zu helfen, sie tüchtig in den Boden zu rammen.

Der Herr mit uns.


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Radesvald
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Re: Schiffstagebuch der Echidna

Beitrag von Radesvald »

12.1.2 nKS

Wir haben einen Brückenkopf auf der Ophidianerinsel etabliert.
Die erste Schlacht mit den Wesen verlief blutig, aber soweit erfolgreich.

Die Ophidianer sind extrem mächtig und vielzählig, aber was sie uns in roher
Stärke und Zahlen vorraus haben machen wir mit Flexibilität und Takik wett.

Ich habe beobachtet das die Ophidianer ihre Truppen nicht durch Heeresführer
dirigieren, sondern mit hilfe von magischen Statuen die mit lauten Geräuschen Ophidianer
herbeirufen wenn die Position Verstärkung benötigt. 
Dies scheint auf den ersten Blick
ineffizient aber es erlaubt ihnen ihre Reserve mit großer Geschwndigkeit zu mobilieiren.

Ich gehe davon aus das diese Methode ein Heer zu dirigieren darauf zurückfällt
das die Schlangewesen nicht natürlich sozial sind, wie man schon bei ihren
Infiltrationseinheiten bemerkte, die zwar mächtige Magie besaßen, aber unfähig
waren einfache Sozialinteraktionen mit Mencshen vorzutäuschen.

Wenn sie untereinander ähnlich kalt sind macht es Sinn warum sie ein System
verwenden was durch einen magischen Ruf individuen anzieht statt einer
gewöhnlichen Militärhierarchie die sich auf Einheit und Kameraderie stützt.

Die Ophidianischen Standarten scheinen sehr Robust zu sein, aber sie können vernichtet
werden. Die beste Theorie was sie zerbröseln lässt derzeit scheint zu sein das wenn
sie zu oft hintereinander aktiviert werden ihre Magie einfach verbraucht ist.

Dementsprechend kann man die Insel nach und nach erobern indem man genug
Ophidianer an jeder Statue tötet.

~


Nach dem Einbruch der Dunkelheit habe ich mich in den Wald aufgemacht
um die Insel zu erkunden. Ich kann in der Natur leicht unentdeckt bleiben.
 Ich konnte einen groben Überblick gewinnen, und habe Quellen für einige
Reagenzien ausfinding gemacht falls wir welche benötigen.

Die Dichte an Ophidianern und ihren anderen Schergen ist imens in einigen
Gebieten, was mir einen Vorstoß unmöglich machte. Die Greifen sind in einer
kleinen Siedlung im Nordwesten der Insel gelandet.

Von den Suromern konnte ich bisland keine Spur entdecken, außer einer
Barrikade in einem Bergpass weit im Nordosten, doch sind die Gegner dort extrem dicht.

Ich habe eine grobe Zeichnung meiner Entdeckungen angeheftet.


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Radesvald
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Re: Schiffstagebuch der Echidna

Beitrag von Radesvald »

13.1.2 nKS

Die Nacht war unruhig, aber Ereignislos. Wir haben Zelte am Strand aufgeschlagen,
doch wirkliche Befestigungen konnten wir bislang noch nicht errichten. Die
Ophidianer haben keinen Vormarsch auf unser Lager gewagt soweit. Vielleicht fürchten
sie die Feuerkraft unserer Schiffe, oder wollen das wir uns weit von uneren Fluchtmöglichkeiten
entfernt haben bevor sie uns wieder attackieren.

Wir haben die letzten Statuen um den Strand zu Falle gebracht, und die direkte Umgebung
gesichert. Ein zweiter Ring aus magischen Standarten umgibt uns direkt im Dickicht des Waldes.
Wir werden die Stellungen des Feindes nach und nach vernichten müssen um weiter vorzudringen.

~

Die besiegten Ophidianer haben eine seltsame Substanz bei sich die ich noch nie
gesehen habe. Ich nenne das Material vorerst mal "Salit" da es grünlichen Salzkristallen ähnelt
die auf den Waffen und Rüstungen der Ophidianer abgelagert sind. Unter dem Magoskop
zeigt es eine leichte magische Aura auf, aber den genauen Nutzen der Substanz konnte
ich noch nicht bestimmen. Ich werde versuchen mehr der Substanz zu sammeln damit
wir sie genauer untersuchen können, und sie uns vielleicht zu Nutzen machen.

 
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Tonya Darez
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Re: Schiffstagebuch der Echidna

Beitrag von Tonya Darez »

 
Trügerisch.
 
Das ist das beste Wort was mir derzeitig einfällt.
Der Ansturm beim Anlanden war mächtig, und ein schier unermüdlicher Strom von Kreaturen drang auf uns ein.
Blut floß, beiderseits.
Wir können Wunden lecken.
Wir können durchschnaufen.
Wir können befestigen.Leichen wurden Verbrannt, Palisaden und Ausgucktürme errichtet.
Ein Mechanismus, der einen Fortwährend unter Spannung hält, als wäre man ein Bogen, dessen Sehne niemals herausgenommen wird.
Ganz gleich ob Tag ob Nacht, man sieht es in jedem Gesicht.
Vertraute Gesichter, oft fröhlich und lachend, jetzt ernst und fast schon bitter.
Jeder macht seine Sache gut.
Wir sind Schwert und Schild füreinander. Solgard wie es Lebt.
Hier, auf fremden Terrain, unter ständiger Bedrohung, hier zeigt sich, wie gut unser Vertrauen zueinander ist und wie gut wir gemeinsam agieren.
Wären wir ein loser Haufen, hätten wir mehr Verluste zu beklagen.
Keiner, der eine helfende Hand verweigert.
Niemand muss betteln.
Stolz, ein Gefühl das sich in meinem Herzen immer wieder breit macht und wie ein kleines Feuer immer wieder aufflackert.
Ich bin Stolz auf Solgard.
Auch wenn man sagt, das Hochmut vor dem Fall kommt, so weiß ich tief im Herzen, dass das, wie es jetzt ist, gut ist.
Energie und Herzblut zahlen sich aus.
Nicht alleine meins, vermessen bin ich nicht und arrogant auch nicht.
Aber ein Teil, ein kleiner Funken von mir lebt auch hier.
Nächte sind Unruhig, weil die Unruhe ein Teil unserer Seele geworden ist. Ich glaube, zur Ruhe kommen wir erst wirklich wieder, wenn wir zurück in der Heimat sind.
Im geliebten Sonnengarten.
Ich weiß, das ich mich auf die Wachen verlassen kann.
Ich weiß es einfach.
Und dennoch schläft immer nur ein Teil von mir.
Sicherlich geht es vielen anderen auch so.
Wir werden vorstoßen in das Landesinnere.
Wir werden sehen, was uns erwartet und wir werden es besiegen.

Trügerisch.
Nach allem was ich erlebt habe mit den Ophidianern bin ich nicht gewillt, dieses als die Realität anzuerkennen, welche uns nur erwarten mag.
Ich gehe davon aus, das diese Wellen von Ophidianischen Gegnern nur die Bauern in einem Schachspiel sind.
Wir werden uns vorsehen müssen.
Lug, Trug und Hinterlist sind ihre Spezialität.
Und sie werden ihren Vorteil noch ausspielen.
Die Frage ist nur wann.
 
 
 
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Radesvald
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Re: Schiffstagebuch der Echidna

Beitrag von Radesvald »

14.1.2 nKS

Wir haben einige weitere Ophidianische Sammelpunkte zerstört und dabei einen Steinkreis erobert.
Im Zentrum dieser primitiven Baute scheint es einen Eingang ins Erdinnere zu geben, doch ist
dieser von Ranken versperrt die immer dichter wachsen je näher man kommt.

Varyariel, die Waldelfe, hat versucht die Ranken wegzufaerzen, aber sie konnte aus irgend einem
Grund nicht mit ihnen kommunizieren. Tatsächlich erschien sie bei dem Kontakt mit der Pflanze
mehr verstört, fast angewiedert als ihr übliches ruhges selbt. Etwas stimmt mit dieser Insel nicht
wenn selbst die Natur so tief korrumpiert ist das die Waldelfen nicht mit ihr kommunizieren können.

Was immer die Pflanzen beschützen, wir sollten den Eingang erst freilegen wenn wir genug Truppen
entbehren können um wasimmer dahinter lauern könnte einhalt zu gebieten. Wir können nicht ruhen,
bisher haben wir nur mit den Ophidianern geplänkelt, und keinen Fortschritt gemacht ihre
magischen Gerästschaften zu vernichten und ihre Pläne zu durchkreuzen.
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