Sternenmagie: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Handbuch - Die Neue Welt
Zur Navigation springen Zur Suche springen
(Die Seite wurde neu angelegt: „==Zeitmagie== ===Grundlagen der Zeit & die Arten ihrer Beeinflussung=== Zeitmagie ist, wie der Name bereits verrät, eine sehr komplexe Art der Magie, welche…“)
 
 
(2 dazwischenliegende Versionen desselben Benutzers werden nicht angezeigt)
Zeile 1: Zeile 1:
==Zeitmagie==
 
===Grundlagen der Zeit & die Arten ihrer Beeinflussung===
 
  
Zeitmagie ist, wie der Name bereits verrät, eine sehr komplexe Art der Magie, welche die Manipulation von Zeit durch magische Hilfsmittel beinhaltet. Nur wenig ist über dieses Themengebiet bekannt, das meiste davon Thesen über die unvorhersehbaren Konsequenzen, die es birgt. Viele schlaue Köpfe dieser Welt haben sich bereits darin versucht, die Welt der Zeitmagie zu erforschen und ihre Geheimnisse für sich zu ergründen. Denjenigen, denen das Glück zur Seite stand und Erfolge darin erzielt hatten, öffneten sich Türen, die unvorstellbare und unbegrenzte Möglichkeiten boten.
+
==Sternenmagie==
 +
===Grundlagen der Sternenmagie und deren Einfluss===
 +
Sternenmagie ist der Oberbegriff für Magie, die auf die Macht von diversen Himmelskörpern zurückzuführen ist und in der Regel bestimmte Voraussetzungen bedarf, um davon Gebrauch machen zu können. Beispielsweise durch gewisse zeitlich begrenzte Jahreszeiten oder Monate, in denen die Macht von besonderen Sternenkonstellationen kanalisiert werden kann oder durch die Verbindung zu einem höheren Wesen, welches die Kraft von Sternenmagie zu bündeln beherrscht. Es ist eine potente Magieform, die jemanden, der sie zu nutzen weiss, unvorstellbare Kräfte zur Verfügung stellen kann.
  
Wie viele Teilbereiche der Magie, finden sich auch hier verschiedene Ausprägungen und Pfade, die sich auf bestimmte Aspekte der Zeitmagie beziehen und unbekannte Ecken zu erforschen versuchen. Eine kleine, wenn auch nicht vollständige Auflistung beinhaltet folgende Themengebiete:
+
Diese Art der Magie ist keine übliche, die man im Alltag antrifft, sondern weitestgehend in Vergessenheit geraten und daher nur noch selten anzutreffen. Die ersten Erwähnungen sind auf das Volk der Pyramidenbauer zurückzuführen, die zu ihrer Zeit durch Rituale und Bindungen zu kosmischen Wesen - meist als längliche, drachische Wesen mit Schuppenkleidern, die dem Sternenhimmel glichen, beschrieben - grosse Wunder bewirkt haben sollten. So zumindest entnimmt man Überlieferungen aus jenen Tagen, welche die Jahrtausende überdauert haben.
Zeitreisen Die wohl bekannteste Art der Zeitmagie, von der keiner behaupten könnte, nicht den Wunsch gehabt zu haben, es beherrschen zu können. Hierdurch verspricht man sich, in die Vergangenheit zu reisen und Geschehenes mit den eigenen Augen (neu) zu erleben, in die Zukunft reisen zu können, um an Wissen und Macht zu gelangen oder gar auf beides Einfluss zu nehmen.
 
  
Diese Art der Zeitmagie ist besonders gefährlich, da man damit rechnen muss, dass jede noch so kleine Handlung einen Schmetterlingseffekt auslöst, der die Zeitlinie massgeblich beeinflussen könnte. Eines der grössten Risiken stellt allerdings die Gefahr eines Zeitparadoxon dar. Eine Konsequenz die aus so einem Paradox resultieren könnte ist die Zeitzerplitterung: Ein Ereignis, dass für die entstehung paralleler Zeitlinien verantwortlich ist, die zu koexistierenden Zeitlinien führt oder im schlimmsten Fall dazu, dass zwei Parallelwelten ob der Ähnlichkeit zueinander drohen miteinander zu kollidieren, um eine einzelne, gemeinsame Zeitlinie zu bilden.
+
Als Herr über alle Himmelskörper ist Firmanon, der Sternenschmied, Ursprung dieser Magie und dafür verantwortlich, dass durch seine Kreation - die Schaffung der unzähligen Universen - die Sternenmagie bis in die Tiefen des Multiversums hineinreicht. Was für uns als Sterne am Firmament ersichtlich ist, entpuppt sich in Wahrheit als gebündeltes Mana in so konzentrierter Form, dass sie eine unvorstellbare Hitze generieren. Je nach Grösse und Dichte der Sterne vergehen dabei Jahrtausende bis Äonen, in denen die Konzentration des Manas wächst und einen Punkt der Instabilität erreicht, dass ein Zerbersten dieser gebündelten Masse unausweichlich ist und der Tod eines Sternes durch eine Explosion - für uns als Supernova bekannt - eintritt. Lose Sternenmagie, geboren aus dem Tod eines Sternes, um Neues zu erschaffen. Reine, astrale Kraft, ihrem Namen alle Ehre machend. Für uns am Himmelszelt präsent und greifbar für diejenigen, die diese Macht zu nutzen wissen.
  
Zeitmanipulation Die Einflussnahme durch Beschleunigung, Verlangsamung oder Stoppung der Zeit, beispielsweise um andere vor Gefahren zu schützen oder in einem Kampf eine strategische Position einzunehmen. In der Regel bezieht sich dieser Zauber auf ein kleines, kontrollierbares Umfeld, das nicht mit der Zeitspanne interferiert und dadurch im Vergleich ohne grosse Bedenken gewirkt werden kann.
+
Als Ergebene Firmanons besitzen weiterführend sämtliche Sternendrachen, aber auch andere kosmische und übernatürliche Wesen die Macht - namentlich jene, die Sterne mit ihren Mächten korrumpiert haben - Sternenmagie zu bündeln, steht sie in der Theorie immerhin auch dem einfachen Magier zur Verfügung. Dadurch sind über die Zeit Konstellationen verschiedener Energien entstanden, die nicht nur die astrale Energie Firmanons vertreten, sondern alle uns bekannten.
  
Hellsehen und Prophezeiungen Eine weitere Art, bei der Gebrauch von Zeitmagie gemacht wird, ist das Hellsehen von Ereignissen in der Zukunft. In der Regel betrifft das grosse, einflussnehmende Geschehen, da es aufgrund der Herausforderung und des Aufwands schlichtweg nicht praktikabel ist, von dieser Kraft Gebrauch zu machen, um Kleinigkeiten zu prüfen. Für viele unbekannt oder als reine Esoterik abgetan, sind Prophezeiungen auf solche Zukunftsblicke zurückzuführen, entweder durch magisch begabte oder höhergestellte Wesen, die durch arkane Magie oder intuitiv dazu in der Lage sind, einen Blick in den Spiegel der Zeit zu werfen.
+
Sternenmagie wird somit der arkanen Magie untergeordnet. Welche Art der Energien dabei freigesetzt wird, hängt von den Himmelskörpern ab, die in den meisten Fällen - aber nicht ausschliesslich - aus den namensgebenden Sternen bestehen. Die Häufigkeit nimmt dabei in folgender Reihenfolge ab, wobei letztere nur selten anzutreffen ist:
 +
* Sterne astraler Energie
 +
* Sterne elementarer Energie
 +
* Sterne natürlicher Energie
 +
* Sterne nekromantischer Energie
 +
So gibt es zum Beispiel Konstellationen oder einzelne Himmelskörper, welche elementare oder auch natürliche Kräfte besitzen, aber auch solche wie der nekromantische Samhain-Komet, der in der Vergangenheit dafür sorgte, dass dessen Energien während seines Auftretens präsenter und greifbarer für die Bewohner der neuen Welt waren und für ihre Machtspielchen missbraucht wurden.
  
Zeitsymbiose Es beschreibt die Verschmelzung des eigenen Zeitflusses mit der einer anderen Person oder eines Objekts, um deren Zeit zu teilen oder an ein Gegenstand zu binden. Ein Mittel, um das Leben anderer zu verjüngen, zu altern, zu erweitern oder um an theoretische Unsterblichkeit zu gelangen, so man in der Lage ist, das umwobene Objekt vor der Zerstörung zu isolieren.
+
All jene, die keiner arkanen Magie befähigt sind, sondern auf klerikaler oder anderer Ebene wirken, sollten sich demnach zweimal überlegen, ob sie Gebrauch der Sternenmagie machen möchten. Drachenmagier, Dämonenmagier, Faemagier aber auch Priester würden bei der Kanalisation dieser Mächte rasch erkennen, dass die unterschiedlichen Magieformen ihnen eine grössere Kraft abverlangen, als wenn sie ihre ursprüngliche Magie nutzen würden. Die Belohnung wäre zwar eine grosse Kraftquelle, doch ob der Preis dem gerecht wird, müssen Wirkende für sich entscheiden.
  
Die Gefahr besteht hierbei vor allem für die mentale Gesundheit. Verschmelzungen könnten zu Identitätsverlust, der Übernahme unerwünschter Eigenschaften führen oder Instabilität solcher Verbindungen führen zusätzlich zu körperlichen oder geistigen Schäden, die den Wirkenden oder Mitläufer temporär oder permanent beeinträchtigen.
+
===Kanalisation durch Sternenkonstellationen===
 +
Der Begriff der Sternenkonstellationen beschreibt eine Vielzahl an Himmelskörper, die auf der transitiven Ebene miteinander verbunden sind und durch den Willen des Sternenschmiedes oder anderen Gottheiten und höheren Wesen über eine bestimmte Art der Magie verfügen, die in ihnen pulsiert.
 +
So zeichnet sich ab, dass die üblichen Arten der Magie, sowohl klerikale, als auch Arkane, in diesen Konstellationen vertreten sind. Zu gewissen Jahreszeiten oder während bestimmten Monaten sind sie ob der Beschaffenheit der Sternenmagie und Nähe zu den Himmelskörpern greifbarer für Wirkende und erlauben damit eine einfachere Kanalisierung.
  
Zeitschleifen Zeitschleifen beschreiben einen festgelegten Zyklus, der sich nach Erreichen des Endes von vorne wiederholt und Dinge erneut erleben lässt, bis man einen Weg gefunden hat, die Schleife zu durchbrechen. Solche Zyklen können genutzt werden, um andere zu verfluchen und durch die seelische Folter zu ermürben oder um bestimmte Geschehen vorab zu analysieren und den bestmöglichen Weg zu wählen, besonders im Angesicht grosser Gefahren.
+
Generell gibt gilt folgende Zuordnung:
  
===Zeitblasen===
+
Der '''Frühling''' beinhaltet die Monate März, April und Mai. Während dieser Zeit erwacht die Natur aus ihrem Winterschlaf und ist präsenter und kräftiger denn je. Während dieser Jahreszeit ist die Erde der Sternenkonstellation “Aurora Floralis”, der sogenannten “Morgendämmerung der Blumen”, am nächsten. In einem Ritual oder durch andere Hilfsmittel kanalisiert, verspricht es die Wirkung von naturmagie-basierten Zaubern oder Gebeten zu verstärken.
Das Schaffen von Zeitblasen dürfte die bekannteste und am meisten erforschte Art der Zeitmagie sein. Bekannt wurden sie vor allem durch die Globulen der Magokraten, die es ihnen erlaubten, zeitlose Sphären zu kreieren, die ihnen ermöglichten, ihre Werke über die Jahrtausende zu erhalten. Sie sind von grossen Nutzen, erlauben sie einem doch die Zeit so zu manipulieren, dass ein Aufenthalt in einer solchen Blase Jahre andauern kann, aber im ‘Hier und Jetzt’ nur wenige Stunden vergehen. Eine Gefahr dieser Blasen ist jedoch, dass sie auch für offensive Zwecke missbraucht und als Gefängnis für Individuen genutzt werden können oder einem das Gefühl für die Zeit den Fingern entrinnt und vergessen lässt, wie lange man bereits darin verbrachte. Oftmals fatal, denn eine Zeitblase mag einem zwar erlauben, für die Wahrnehmung anderer nur kurzzeitig zu verschwinden, doch die körpereigene Alterung setzt nicht aus.
 
===Zeitparadoxon===
 
Ein Zeitparadoxa entsteht, wenn ein Ereignis in der Vergangenheit oder Zukunft so beeinflusst wird, dass es in Widerspruch zum Logischen steht und dadurch unmögliche Situationen erschafft. Es gibt verschiedene Wege, wodurch Paradoxe entstehen, das wohl bekannteste Gedankenspiel ist das Grossvater-Paradoxon.
 
  
Gelingt es einem, in die Vergangenheit zu reisen und seinen Grossvater daran zu hindern, die Grossmutter zu treffen oder anderweitig zu intervenieren, damit die Geburt des eigenen Vaters verhindert wird, würde es im Umkehrschluss bedeuten, dass man selbst niemals geboren wurde. Wenn man allerdings nie zur Welt kam, konnte man niemals in die Vergangenheit reisen, um all dies zu verhindern.
+
Davon profitieren am meisten: Naturmagier, Elementarmagie mit '''Erdaffinität'''
  
Das Paradoxon entsteht somit, weil das eigene Handeln eine Kette von Ereignissen in den Gang setzt, die letzten Endes verhindert, dass man selbst existiert, was wiederum bedeutet, das man niemals in der Lage gewesen wäre, in die Zeit zurückzukehren und diese Tat zu begehen.
+
Der '''Sommer''' beinhaltet die Monate Juni, Juli und August. Während dieser Zeit werden die höchsten Temperaturen des Jahres gemessen und die Sonne strahlt kräftig am Firmament. Der Sommer steht für die Wärme der Sonne und Licht. Eigenschaften, die in der Sternenkonstellation “Calor Aurea” anzutreffen sind, die der Erde zu dieser Jahreszeit am nächsten ist. Die Kanalisierung dieser Magie soll sowohl Gebete klerikaler Wirker, als auch die der Elementaristen verstärken.
  
An sich klingt das Paradoxon, als wäre es unlösbar, denn es startet eine Schleife, die niemals endet. Die Ausnahme bilden allerdings verschiedene Blickwinkel auf die Thematik, die es zu prüfen gilt. Es gibt einige Ansätze, die eine Lösung für das Problem bieten könnten:
+
Davon profitieren am meisten: Klerikale Priester des Lichts, Elementarmagie mit '''Feueraffinität'''
  
Bestimmungsprinzip
+
Der '''Herbst''' beinhaltet die Monate September, Oktober und November. Das gute Wetter des Sommers beginnt allmählich zu weichen. Die Tage werden länger und kälter, das florierende Leben des Sommers gibt dem “Tod” nach, der nach und nach Einzug nimmt und die Bäume ihrer Blätter beraubt. Die Stunde des Zwielichts naht. "Aurea Folia" ist die Sternenkonstellation, deren Macht für alles Zwielichtige steht und deren Magie auf vielfältige Arten zu verstärken vermag.
  
Dieses Prinzip besagt, dass alle Handlungen, die man tätigt und getätigt hat, Teil der Geschichte, respektive Bestimmung sind und zur eigenen Existenz geführt haben. Es wäre einem somit nicht vergönnt, die Geburt des eigenen Vaters zu verhindern, da der Verlauf des Universums vorherbestimmt ist und irgendetwas immer verhindern würde, dass dies vereitelt wird.
+
Davon profitieren am meisten: Zwielichtmagie (Todes- & Illusionsmagie), Klerikale Priester der Dunkelheit, Elementarmagie mit '''Luftaffinität'''
===Multiple Universen===
 
Diese Theorie basiert mitunter auf dem Gedanken, das der schöpferische Atem der Weltenschlange ihren Willen in Form des ersten, unantastbaren Zeitstranges manifestiert hat, der unverändert bleibt, aber durch das Abspalten von Strängen erlaubt, dass neue, parallele Universen entstehen, in denen man in einem Fall wie diesem nicht existieren würde.
 
  
===Willenlose Zeitreise===
+
Der '''Winter''' beinhaltet die Monate Dezember, Januar und Februar. Die Kälte herrscht über diese Monate und lässt die Landschaften oft karg erscheinen. Diese Zeit des Jahres wird von Astrologen oft und gerne genutzt, um Sternenkonstellationen zu erforschen, in der Hoffnung, die kosmischen Geheimnisse des Alls aufzudecken.
Das Prinzip der willenlosen Zeitreise mag im ersten Moment widersprüchlich klingen und deckt sich zu Stücken mit dem Bestimmungsprinzip, denn sie besagt, dass eine erfolgreiche Reise in die Vergangenheit darin enden würde, dass man unbewusst Handlungen vornimmt, die sicherstellen, dass die Zukunft unverändert bleibt.
 
  
Doch ist dem wirklich so? Oder verstecken sich unsichtbare Mächte, die ihre Hand im Spiel haben?
+
Der Winter ist ein Bindeglied, das den Tod überwinden muss, um neues Leben schaffen zu können. Eine Zeit des Wandels, die alle Aspekte verbinden soll. Die Sternenkonstellation “Aurora Gelida” ist der Erde in den Wintermonaten am nächsten und verspricht, ob der ihr innewohnenden Magie, Zauber astraler Natur zu verstärken.
  
[[file:Zeitwächter.png|400px]]
+
Davon profitieren am meisten: Astralmagie, Elementarmagie mit '''Wasseraffinität'''
===Die Zeithüter===
 
Geschaffen aus einer schillernden Schuppe der Weltenschlange, fand vor vielen Jahrtausenden das Volk der Schlangenwesen Einzug in die Welt, auch bekannt als die Orphidianer. Einst lebten sie in kargen Vulkanlandschaften, breiteten sich aber mit dem mehrenden Grün in weitere Ländereien dieser Welt aus, bis hin in die Tiefen der Meere.
 
  
Bedauerlicherweise ist jedoch nicht mehr viel bekannt über das gesegnete Volk der Weltenschlange, scheint es doch, als wären die letzten ihrer Art verschollen. Doch auch wenn die Ihren als ausgestorben gelten und sich keines der Schlangenwesen in der stofflichen Ebene finden lassen sollte, so ist ihre Existenz nicht gänzlich erloschen. Als eines der beiden ultimativen Werke der Weltenschlange stand nämlich fest, dass ihr Dahinscheiden nicht das Ende ihrer Bestimmung sein soll - ganz im Gegenteil.
+
Diese stellen nur eine Hand voll und die bekanntesten der unzähligen Konstellationen und Himmelskörper dar, doch so unzählig wie die Sterne am Himmelszelt sind, warten sie nur darauf, dass Forschende weitere Geheimnisse dieser besonderen Machtquellen entlocken.
 
 
Die ersten ihrer Toten wurden dafür ausgewählt, der Weltenschlange als Zeitwächter zu dienen. Sie erhielten grosse Macht als Werkzeuge, waren allerdings daran gebunden, nur im Sinne der Ersten zu handeln und Interventionen auf grosse Notwendigkeiten zu beschränken.
 
Wie der Name bereits verrät, wachen sie über den einen Zeitstrang und dessen Abzweigungen. Ihre Aufgabe ist es sicherzustellen, dass die Kollision zweier oder mehrer besonders ähnlicher Zeitstränge nicht eintritt, indem sie jenen vernichten, der mehr Chaos und damit Leid hervorrufen würde. Damit sind ihnen alle Mittel recht.
 
 
 
Sichtungen konnte man bisher nur eine einzige verzeichnen, ist das Auftauchen eines Zeithüters in der Regel doch ein Omen für ein bevorstehendes Unheil - und doch scheint sich die Idee solcher Wesen in die Köpfe vieler Lebewesen geschlichen zu haben, die in Fällen gedanklicher Abwesenheiten oder Bewusstseinsverlust darauf schwören, dass sie von Zeitgeistern heimgesucht wurden.
 
 
 
===OOC-Bemerkungen und Einschränkungen der Verwendung von Zeitmagie im Spiel===
 
Bemerkung: Die Kunst, die Zeitmagie vollständig und ohne Konsequenzen zu beherrschen, ist den sterblichen Wesen, ob Mensch, Elfen oder anderen Völkern, nahezu gänzlich verwehrt. Nur gottgleichen Wesen gelingt es, ihre Ströme wahrlich zu beherrschen. Jeder Versuch eines gewöhnlichen Zauberwirkers, der sie dennoch zu formen gedenkt, ist ein Spiel mit dem Feuer und zieht oft Folgen nach sich, die weit über das eigene Verständnis und Schicksal hinausreichen.
 
Einschränkungen in der Nutzung:
 
* Das Wissen muss sich im Spiel durch eigene Forschung oder Dritte erarbeitet werden
 
* Nur innerhalb einer antragspflichtigen Quest bespielbar
 
* Dem Staff innerhalb des Questkonzepts mitgeteilte Ziele und Absichten innerhalb der Zeitreise
 
* Zeitliche Begrenzung der Zeitreise in Ermessen des Staffs
 
* Je mehr Teilnehmer während des Rituals, desto längere Reisen sind möglich
 
  *schliesst Questcharaktere und externe Hilfsmittel, wie Artefakte, mit ein
 
  * Dauer wird in Absprache mit Staff festgelegt
 
* Keine direkte Einflussnahme auf fremde Charaktere/Weltgeschehen ohne Erlaubnis des betroffenen Spielers/des Staffs
 
+ Die Vergangenheit kann nicht rückgängig gemacht werden
 
  
 +
===OOC-Bemerkungen und Einschränkungen der Verwendung von Sternenmagie im Spiel===
 +
*Das Wissen muss sich im Spiel durch eigene Forschung oder Dritte erarbeitet werden
 +
*Ergänzungen der Himmelskörper, wie z.B. Sternenkonstellationen, müssen beim Staff beantrag werden
 
[[Kategorie:DNW 2.0]][[Kategorie:Lore]]
 
[[Kategorie:DNW 2.0]][[Kategorie:Lore]]

Aktuelle Version vom 24. Februar 2026, 16:38 Uhr

Sternenmagie

Grundlagen der Sternenmagie und deren Einfluss

Sternenmagie ist der Oberbegriff für Magie, die auf die Macht von diversen Himmelskörpern zurückzuführen ist und in der Regel bestimmte Voraussetzungen bedarf, um davon Gebrauch machen zu können. Beispielsweise durch gewisse zeitlich begrenzte Jahreszeiten oder Monate, in denen die Macht von besonderen Sternenkonstellationen kanalisiert werden kann oder durch die Verbindung zu einem höheren Wesen, welches die Kraft von Sternenmagie zu bündeln beherrscht. Es ist eine potente Magieform, die jemanden, der sie zu nutzen weiss, unvorstellbare Kräfte zur Verfügung stellen kann.

Diese Art der Magie ist keine übliche, die man im Alltag antrifft, sondern weitestgehend in Vergessenheit geraten und daher nur noch selten anzutreffen. Die ersten Erwähnungen sind auf das Volk der Pyramidenbauer zurückzuführen, die zu ihrer Zeit durch Rituale und Bindungen zu kosmischen Wesen - meist als längliche, drachische Wesen mit Schuppenkleidern, die dem Sternenhimmel glichen, beschrieben - grosse Wunder bewirkt haben sollten. So zumindest entnimmt man Überlieferungen aus jenen Tagen, welche die Jahrtausende überdauert haben.

Als Herr über alle Himmelskörper ist Firmanon, der Sternenschmied, Ursprung dieser Magie und dafür verantwortlich, dass durch seine Kreation - die Schaffung der unzähligen Universen - die Sternenmagie bis in die Tiefen des Multiversums hineinreicht. Was für uns als Sterne am Firmament ersichtlich ist, entpuppt sich in Wahrheit als gebündeltes Mana in so konzentrierter Form, dass sie eine unvorstellbare Hitze generieren. Je nach Grösse und Dichte der Sterne vergehen dabei Jahrtausende bis Äonen, in denen die Konzentration des Manas wächst und einen Punkt der Instabilität erreicht, dass ein Zerbersten dieser gebündelten Masse unausweichlich ist und der Tod eines Sternes durch eine Explosion - für uns als Supernova bekannt - eintritt. Lose Sternenmagie, geboren aus dem Tod eines Sternes, um Neues zu erschaffen. Reine, astrale Kraft, ihrem Namen alle Ehre machend. Für uns am Himmelszelt präsent und greifbar für diejenigen, die diese Macht zu nutzen wissen.

Als Ergebene Firmanons besitzen weiterführend sämtliche Sternendrachen, aber auch andere kosmische und übernatürliche Wesen die Macht - namentlich jene, die Sterne mit ihren Mächten korrumpiert haben - Sternenmagie zu bündeln, steht sie in der Theorie immerhin auch dem einfachen Magier zur Verfügung. Dadurch sind über die Zeit Konstellationen verschiedener Energien entstanden, die nicht nur die astrale Energie Firmanons vertreten, sondern alle uns bekannten.

Sternenmagie wird somit der arkanen Magie untergeordnet. Welche Art der Energien dabei freigesetzt wird, hängt von den Himmelskörpern ab, die in den meisten Fällen - aber nicht ausschliesslich - aus den namensgebenden Sternen bestehen. Die Häufigkeit nimmt dabei in folgender Reihenfolge ab, wobei letztere nur selten anzutreffen ist:

  • Sterne astraler Energie
  • Sterne elementarer Energie
  • Sterne natürlicher Energie
  • Sterne nekromantischer Energie

So gibt es zum Beispiel Konstellationen oder einzelne Himmelskörper, welche elementare oder auch natürliche Kräfte besitzen, aber auch solche wie der nekromantische Samhain-Komet, der in der Vergangenheit dafür sorgte, dass dessen Energien während seines Auftretens präsenter und greifbarer für die Bewohner der neuen Welt waren und für ihre Machtspielchen missbraucht wurden.

All jene, die keiner arkanen Magie befähigt sind, sondern auf klerikaler oder anderer Ebene wirken, sollten sich demnach zweimal überlegen, ob sie Gebrauch der Sternenmagie machen möchten. Drachenmagier, Dämonenmagier, Faemagier aber auch Priester würden bei der Kanalisation dieser Mächte rasch erkennen, dass die unterschiedlichen Magieformen ihnen eine grössere Kraft abverlangen, als wenn sie ihre ursprüngliche Magie nutzen würden. Die Belohnung wäre zwar eine grosse Kraftquelle, doch ob der Preis dem gerecht wird, müssen Wirkende für sich entscheiden.

Kanalisation durch Sternenkonstellationen

Der Begriff der Sternenkonstellationen beschreibt eine Vielzahl an Himmelskörper, die auf der transitiven Ebene miteinander verbunden sind und durch den Willen des Sternenschmiedes oder anderen Gottheiten und höheren Wesen über eine bestimmte Art der Magie verfügen, die in ihnen pulsiert. So zeichnet sich ab, dass die üblichen Arten der Magie, sowohl klerikale, als auch Arkane, in diesen Konstellationen vertreten sind. Zu gewissen Jahreszeiten oder während bestimmten Monaten sind sie ob der Beschaffenheit der Sternenmagie und Nähe zu den Himmelskörpern greifbarer für Wirkende und erlauben damit eine einfachere Kanalisierung.

Generell gibt gilt folgende Zuordnung:

Der Frühling beinhaltet die Monate März, April und Mai. Während dieser Zeit erwacht die Natur aus ihrem Winterschlaf und ist präsenter und kräftiger denn je. Während dieser Jahreszeit ist die Erde der Sternenkonstellation “Aurora Floralis”, der sogenannten “Morgendämmerung der Blumen”, am nächsten. In einem Ritual oder durch andere Hilfsmittel kanalisiert, verspricht es die Wirkung von naturmagie-basierten Zaubern oder Gebeten zu verstärken.

Davon profitieren am meisten: Naturmagier, Elementarmagie mit Erdaffinität

Der Sommer beinhaltet die Monate Juni, Juli und August. Während dieser Zeit werden die höchsten Temperaturen des Jahres gemessen und die Sonne strahlt kräftig am Firmament. Der Sommer steht für die Wärme der Sonne und Licht. Eigenschaften, die in der Sternenkonstellation “Calor Aurea” anzutreffen sind, die der Erde zu dieser Jahreszeit am nächsten ist. Die Kanalisierung dieser Magie soll sowohl Gebete klerikaler Wirker, als auch die der Elementaristen verstärken.

Davon profitieren am meisten: Klerikale Priester des Lichts, Elementarmagie mit Feueraffinität

Der Herbst beinhaltet die Monate September, Oktober und November. Das gute Wetter des Sommers beginnt allmählich zu weichen. Die Tage werden länger und kälter, das florierende Leben des Sommers gibt dem “Tod” nach, der nach und nach Einzug nimmt und die Bäume ihrer Blätter beraubt. Die Stunde des Zwielichts naht. "Aurea Folia" ist die Sternenkonstellation, deren Macht für alles Zwielichtige steht und deren Magie auf vielfältige Arten zu verstärken vermag.

Davon profitieren am meisten: Zwielichtmagie (Todes- & Illusionsmagie), Klerikale Priester der Dunkelheit, Elementarmagie mit Luftaffinität

Der Winter beinhaltet die Monate Dezember, Januar und Februar. Die Kälte herrscht über diese Monate und lässt die Landschaften oft karg erscheinen. Diese Zeit des Jahres wird von Astrologen oft und gerne genutzt, um Sternenkonstellationen zu erforschen, in der Hoffnung, die kosmischen Geheimnisse des Alls aufzudecken.

Der Winter ist ein Bindeglied, das den Tod überwinden muss, um neues Leben schaffen zu können. Eine Zeit des Wandels, die alle Aspekte verbinden soll. Die Sternenkonstellation “Aurora Gelida” ist der Erde in den Wintermonaten am nächsten und verspricht, ob der ihr innewohnenden Magie, Zauber astraler Natur zu verstärken.

Davon profitieren am meisten: Astralmagie, Elementarmagie mit Wasseraffinität

Diese stellen nur eine Hand voll und die bekanntesten der unzähligen Konstellationen und Himmelskörper dar, doch so unzählig wie die Sterne am Himmelszelt sind, warten sie nur darauf, dass Forschende weitere Geheimnisse dieser besonderen Machtquellen entlocken.

OOC-Bemerkungen und Einschränkungen der Verwendung von Sternenmagie im Spiel

  • Das Wissen muss sich im Spiel durch eigene Forschung oder Dritte erarbeitet werden
  • Ergänzungen der Himmelskörper, wie z.B. Sternenkonstellationen, müssen beim Staff beantrag werden