Sternenmagie: Unterschied zwischen den Versionen
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| − | + | ==Sternenmagie== | |
| + | ===Grundlagen der Sternenmagie und deren Einfluss=== | ||
| + | Sternenmagie ist der Oberbegriff für Magie, die auf die Macht von diversen Himmelskörpern zurückzuführen ist und in der Regel bestimmte Voraussetzungen bedarf, um davon Gebrauch machen zu können. Beispielsweise durch gewisse zeitlich begrenzte Jahreszeiten oder Monate, in denen die Macht von besonderen Sternenkonstellationen kanalisiert werden kann oder durch die Verbindung zu einem höheren Wesen, welches die Kraft von Sternenmagie zu bündeln beherrscht. Es ist eine potente Magieform, die jemanden, der sie zu nutzen weiss, unvorstellbare Kräfte zur Verfügung stellen kann. | ||
| − | + | Diese Art der Magie ist keine übliche, die man im Alltag antrifft, sondern weitestgehend in Vergessenheit geraten und daher nur noch selten anzutreffen. Die ersten Erwähnungen sind auf das Volk der Pyramidenbauer zurückzuführen, die zu ihrer Zeit durch Rituale und Bindungen zu kosmischen Wesen - meist als längliche, drachische Wesen mit Schuppenkleidern, die dem Sternenhimmel glichen, beschrieben - grosse Wunder bewirkt haben sollten. So zumindest entnimmt man Überlieferungen aus jenen Tagen, welche die Jahrtausende überdauert haben. | |
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| − | + | Als Herr über alle Himmelskörper ist Firmanon, der Sternenschmied, Ursprung dieser Magie und dafür verantwortlich, dass durch seine Kreation - die Schaffung der unzähligen Universen - die Sternenmagie bis in die Tiefen des Multiversums hineinreicht. Was für uns als Sterne am Firmament ersichtlich ist, entpuppt sich in Wahrheit als gebündeltes Mana in so konzentrierter Form, dass sie eine unvorstellbare Hitze generieren. Je nach Grösse und Dichte der Sterne vergehen dabei Jahrtausende bis Äonen, in denen die Konzentration des Manas wächst und einen Punkt der Instabilität erreicht, dass ein Zerbersten dieser gebündelten Masse unausweichlich ist und der Tod eines Sternes durch eine Explosion - für uns als Supernova bekannt - eintritt. Lose Sternenmagie, geboren aus dem Tod eines Sternes, um Neues zu erschaffen. Reine, astrale Kraft, ihrem Namen alle Ehre machend. Für uns am Himmelszelt präsent und greifbar für diejenigen, die diese Macht zu nutzen wissen. | |
| − | + | Als Ergebene Firmanons besitzen weiterführend sämtliche Sternendrachen, aber auch andere kosmische und übernatürliche Wesen die Macht - namentlich jene, die Sterne mit ihren Mächten korrumpiert haben - Sternenmagie zu bündeln, steht sie in der Theorie immerhin auch dem einfachen Magier zur Verfügung. Dadurch sind über die Zeit Konstellationen verschiedener Energien entstanden, die nicht nur die astrale Energie Firmanons vertreten, sondern alle uns bekannten. | |
| − | + | Sternenmagie wird somit der arkanen Magie untergeordnet. Welche Art der Energien dabei freigesetzt wird, hängt von den Himmelskörpern ab, die in den meisten Fällen - aber nicht ausschliesslich - aus den namensgebenden Sternen bestehen. Die Häufigkeit nimmt dabei in folgender Reihenfolge ab, wobei letztere nur selten anzutreffen ist: | |
| + | * Sterne astraler Energie | ||
| + | * Sterne elementarer Energie | ||
| + | * Sterne natürlicher Energie | ||
| + | * Sterne nekromantischer Energie | ||
| + | So gibt es zum Beispiel Konstellationen oder einzelne Himmelskörper, welche elementare oder auch natürliche Kräfte besitzen, aber auch solche wie der nekromantische Samhain-Komet, der in der Vergangenheit dafür sorgte, dass dessen Energien während seines Auftretens präsenter und greifbarer für die Bewohner der neuen Welt waren und für ihre Machtspielchen missbraucht wurden. | ||
| − | + | All jene, die keiner arkanen Magie befähigt sind, sondern auf klerikaler oder anderer Ebene wirken, sollten sich demnach zweimal überlegen, ob sie Gebrauch der Sternenmagie machen möchten. Drachenmagier, Dämonenmagier, Faemagier aber auch Priester würden bei der Kanalisation dieser Mächte rasch erkennen, dass die unterschiedlichen Magieformen ihnen eine grössere Kraft abverlangen, als wenn sie ihre ursprüngliche Magie nutzen würden. Die Belohnung wäre zwar eine grosse Kraftquelle, doch ob der Preis dem gerecht wird, müssen Wirkende für sich entscheiden. | |
| − | + | ===Kanalisation durch Sternenkonstellationen=== | |
| + | Der Begriff der Sternenkonstellationen beschreibt eine Vielzahl an Himmelskörper, die auf der transitiven Ebene miteinander verbunden sind und durch den Willen des Sternenschmiedes oder anderen Gottheiten und höheren Wesen über eine bestimmte Art der Magie verfügen, die in ihnen pulsiert. | ||
| + | So zeichnet sich ab, dass die üblichen Arten der Magie, sowohl klerikale, als auch Arkane, in diesen Konstellationen vertreten sind. Zu gewissen Jahreszeiten oder während bestimmten Monaten sind sie ob der Beschaffenheit der Sternenmagie und Nähe zu den Himmelskörpern greifbarer für Wirkende und erlauben damit eine einfachere Kanalisierung. | ||
| − | + | Generell gibt gilt folgende Zuordnung: | |
| − | + | Der '''Frühling''' beinhaltet die Monate März, April und Mai. Während dieser Zeit erwacht die Natur aus ihrem Winterschlaf und ist präsenter und kräftiger denn je. Während dieser Jahreszeit ist die Erde der Sternenkonstellation “Aurora Floralis”, der sogenannten “Morgendämmerung der Blumen”, am nächsten. In einem Ritual oder durch andere Hilfsmittel kanalisiert, verspricht es die Wirkung von naturmagie-basierten Zaubern oder Gebeten zu verstärken. | |
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| − | + | Davon profitieren am meisten: Naturmagier, Elementarmagie mit '''Erdaffinität''' | |
| − | + | Der '''Sommer''' beinhaltet die Monate Juni, Juli und August. Während dieser Zeit werden die höchsten Temperaturen des Jahres gemessen und die Sonne strahlt kräftig am Firmament. Der Sommer steht für die Wärme der Sonne und Licht. Eigenschaften, die in der Sternenkonstellation “Calor Aurea” anzutreffen sind, die der Erde zu dieser Jahreszeit am nächsten ist. Die Kanalisierung dieser Magie soll sowohl Gebete klerikaler Wirker, als auch die der Elementaristen verstärken. | |
| − | + | Davon profitieren am meisten: Klerikale Priester des Lichts, Elementarmagie mit '''Feueraffinität''' | |
| − | + | Der '''Herbst''' beinhaltet die Monate September, Oktober und November. Das gute Wetter des Sommers beginnt allmählich zu weichen. Die Tage werden länger und kälter, das florierende Leben des Sommers gibt dem “Tod” nach, der nach und nach Einzug nimmt und die Bäume ihrer Blätter beraubt. Die Stunde des Zwielichts naht. "Aurea Folia" ist die Sternenkonstellation, deren Macht für alles Zwielichtige steht und deren Magie auf vielfältige Arten zu verstärken vermag. | |
| − | + | Davon profitieren am meisten: Zwielichtmagie (Todes- & Illusionsmagie), Klerikale Priester der Dunkelheit, Elementarmagie mit '''Luftaffinität''' | |
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| − | + | Der '''Winter''' beinhaltet die Monate Dezember, Januar und Februar. Die Kälte herrscht über diese Monate und lässt die Landschaften oft karg erscheinen. Diese Zeit des Jahres wird von Astrologen oft und gerne genutzt, um Sternenkonstellationen zu erforschen, in der Hoffnung, die kosmischen Geheimnisse des Alls aufzudecken. | |
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| − | + | Der Winter ist ein Bindeglied, das den Tod überwinden muss, um neues Leben schaffen zu können. Eine Zeit des Wandels, die alle Aspekte verbinden soll. Die Sternenkonstellation “Aurora Gelida” ist der Erde in den Wintermonaten am nächsten und verspricht, ob der ihr innewohnenden Magie, Zauber astraler Natur zu verstärken. | |
| − | + | Davon profitieren am meisten: Astralmagie, Elementarmagie mit '''Wasseraffinität''' | |
| − | + | Diese stellen nur eine Hand voll und die bekanntesten der unzähligen Konstellationen und Himmelskörper dar, doch so unzählig wie die Sterne am Himmelszelt sind, warten sie nur darauf, dass Forschende weitere Geheimnisse dieser besonderen Machtquellen entlocken. | |
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| + | ===OOC-Bemerkungen und Einschränkungen der Verwendung von Sternenmagie im Spiel=== | ||
| + | *Das Wissen muss sich im Spiel durch eigene Forschung oder Dritte erarbeitet werden | ||
| + | *Ergänzungen der Himmelskörper, wie z.B. Sternenkonstellationen, müssen beim Staff beantrag werden | ||
[[Kategorie:DNW 2.0]][[Kategorie:Lore]] | [[Kategorie:DNW 2.0]][[Kategorie:Lore]] | ||
Aktuelle Version vom 24. Februar 2026, 16:38 Uhr
Inhaltsverzeichnis
Sternenmagie
Grundlagen der Sternenmagie und deren Einfluss
Sternenmagie ist der Oberbegriff für Magie, die auf die Macht von diversen Himmelskörpern zurückzuführen ist und in der Regel bestimmte Voraussetzungen bedarf, um davon Gebrauch machen zu können. Beispielsweise durch gewisse zeitlich begrenzte Jahreszeiten oder Monate, in denen die Macht von besonderen Sternenkonstellationen kanalisiert werden kann oder durch die Verbindung zu einem höheren Wesen, welches die Kraft von Sternenmagie zu bündeln beherrscht. Es ist eine potente Magieform, die jemanden, der sie zu nutzen weiss, unvorstellbare Kräfte zur Verfügung stellen kann.
Diese Art der Magie ist keine übliche, die man im Alltag antrifft, sondern weitestgehend in Vergessenheit geraten und daher nur noch selten anzutreffen. Die ersten Erwähnungen sind auf das Volk der Pyramidenbauer zurückzuführen, die zu ihrer Zeit durch Rituale und Bindungen zu kosmischen Wesen - meist als längliche, drachische Wesen mit Schuppenkleidern, die dem Sternenhimmel glichen, beschrieben - grosse Wunder bewirkt haben sollten. So zumindest entnimmt man Überlieferungen aus jenen Tagen, welche die Jahrtausende überdauert haben.
Als Herr über alle Himmelskörper ist Firmanon, der Sternenschmied, Ursprung dieser Magie und dafür verantwortlich, dass durch seine Kreation - die Schaffung der unzähligen Universen - die Sternenmagie bis in die Tiefen des Multiversums hineinreicht. Was für uns als Sterne am Firmament ersichtlich ist, entpuppt sich in Wahrheit als gebündeltes Mana in so konzentrierter Form, dass sie eine unvorstellbare Hitze generieren. Je nach Grösse und Dichte der Sterne vergehen dabei Jahrtausende bis Äonen, in denen die Konzentration des Manas wächst und einen Punkt der Instabilität erreicht, dass ein Zerbersten dieser gebündelten Masse unausweichlich ist und der Tod eines Sternes durch eine Explosion - für uns als Supernova bekannt - eintritt. Lose Sternenmagie, geboren aus dem Tod eines Sternes, um Neues zu erschaffen. Reine, astrale Kraft, ihrem Namen alle Ehre machend. Für uns am Himmelszelt präsent und greifbar für diejenigen, die diese Macht zu nutzen wissen.
Als Ergebene Firmanons besitzen weiterführend sämtliche Sternendrachen, aber auch andere kosmische und übernatürliche Wesen die Macht - namentlich jene, die Sterne mit ihren Mächten korrumpiert haben - Sternenmagie zu bündeln, steht sie in der Theorie immerhin auch dem einfachen Magier zur Verfügung. Dadurch sind über die Zeit Konstellationen verschiedener Energien entstanden, die nicht nur die astrale Energie Firmanons vertreten, sondern alle uns bekannten.
Sternenmagie wird somit der arkanen Magie untergeordnet. Welche Art der Energien dabei freigesetzt wird, hängt von den Himmelskörpern ab, die in den meisten Fällen - aber nicht ausschliesslich - aus den namensgebenden Sternen bestehen. Die Häufigkeit nimmt dabei in folgender Reihenfolge ab, wobei letztere nur selten anzutreffen ist:
- Sterne astraler Energie
- Sterne elementarer Energie
- Sterne natürlicher Energie
- Sterne nekromantischer Energie
So gibt es zum Beispiel Konstellationen oder einzelne Himmelskörper, welche elementare oder auch natürliche Kräfte besitzen, aber auch solche wie der nekromantische Samhain-Komet, der in der Vergangenheit dafür sorgte, dass dessen Energien während seines Auftretens präsenter und greifbarer für die Bewohner der neuen Welt waren und für ihre Machtspielchen missbraucht wurden.
All jene, die keiner arkanen Magie befähigt sind, sondern auf klerikaler oder anderer Ebene wirken, sollten sich demnach zweimal überlegen, ob sie Gebrauch der Sternenmagie machen möchten. Drachenmagier, Dämonenmagier, Faemagier aber auch Priester würden bei der Kanalisation dieser Mächte rasch erkennen, dass die unterschiedlichen Magieformen ihnen eine grössere Kraft abverlangen, als wenn sie ihre ursprüngliche Magie nutzen würden. Die Belohnung wäre zwar eine grosse Kraftquelle, doch ob der Preis dem gerecht wird, müssen Wirkende für sich entscheiden.
Kanalisation durch Sternenkonstellationen
Der Begriff der Sternenkonstellationen beschreibt eine Vielzahl an Himmelskörper, die auf der transitiven Ebene miteinander verbunden sind und durch den Willen des Sternenschmiedes oder anderen Gottheiten und höheren Wesen über eine bestimmte Art der Magie verfügen, die in ihnen pulsiert. So zeichnet sich ab, dass die üblichen Arten der Magie, sowohl klerikale, als auch Arkane, in diesen Konstellationen vertreten sind. Zu gewissen Jahreszeiten oder während bestimmten Monaten sind sie ob der Beschaffenheit der Sternenmagie und Nähe zu den Himmelskörpern greifbarer für Wirkende und erlauben damit eine einfachere Kanalisierung.
Generell gibt gilt folgende Zuordnung:
Der Frühling beinhaltet die Monate März, April und Mai. Während dieser Zeit erwacht die Natur aus ihrem Winterschlaf und ist präsenter und kräftiger denn je. Während dieser Jahreszeit ist die Erde der Sternenkonstellation “Aurora Floralis”, der sogenannten “Morgendämmerung der Blumen”, am nächsten. In einem Ritual oder durch andere Hilfsmittel kanalisiert, verspricht es die Wirkung von naturmagie-basierten Zaubern oder Gebeten zu verstärken.
Davon profitieren am meisten: Naturmagier, Elementarmagie mit Erdaffinität
Der Sommer beinhaltet die Monate Juni, Juli und August. Während dieser Zeit werden die höchsten Temperaturen des Jahres gemessen und die Sonne strahlt kräftig am Firmament. Der Sommer steht für die Wärme der Sonne und Licht. Eigenschaften, die in der Sternenkonstellation “Calor Aurea” anzutreffen sind, die der Erde zu dieser Jahreszeit am nächsten ist. Die Kanalisierung dieser Magie soll sowohl Gebete klerikaler Wirker, als auch die der Elementaristen verstärken.
Davon profitieren am meisten: Klerikale Priester des Lichts, Elementarmagie mit Feueraffinität
Der Herbst beinhaltet die Monate September, Oktober und November. Das gute Wetter des Sommers beginnt allmählich zu weichen. Die Tage werden länger und kälter, das florierende Leben des Sommers gibt dem “Tod” nach, der nach und nach Einzug nimmt und die Bäume ihrer Blätter beraubt. Die Stunde des Zwielichts naht. "Aurea Folia" ist die Sternenkonstellation, deren Macht für alles Zwielichtige steht und deren Magie auf vielfältige Arten zu verstärken vermag.
Davon profitieren am meisten: Zwielichtmagie (Todes- & Illusionsmagie), Klerikale Priester der Dunkelheit, Elementarmagie mit Luftaffinität
Der Winter beinhaltet die Monate Dezember, Januar und Februar. Die Kälte herrscht über diese Monate und lässt die Landschaften oft karg erscheinen. Diese Zeit des Jahres wird von Astrologen oft und gerne genutzt, um Sternenkonstellationen zu erforschen, in der Hoffnung, die kosmischen Geheimnisse des Alls aufzudecken.
Der Winter ist ein Bindeglied, das den Tod überwinden muss, um neues Leben schaffen zu können. Eine Zeit des Wandels, die alle Aspekte verbinden soll. Die Sternenkonstellation “Aurora Gelida” ist der Erde in den Wintermonaten am nächsten und verspricht, ob der ihr innewohnenden Magie, Zauber astraler Natur zu verstärken.
Davon profitieren am meisten: Astralmagie, Elementarmagie mit Wasseraffinität
Diese stellen nur eine Hand voll und die bekanntesten der unzähligen Konstellationen und Himmelskörper dar, doch so unzählig wie die Sterne am Himmelszelt sind, warten sie nur darauf, dass Forschende weitere Geheimnisse dieser besonderen Machtquellen entlocken.
OOC-Bemerkungen und Einschränkungen der Verwendung von Sternenmagie im Spiel
- Das Wissen muss sich im Spiel durch eigene Forschung oder Dritte erarbeitet werden
- Ergänzungen der Himmelskörper, wie z.B. Sternenkonstellationen, müssen beim Staff beantrag werden