Ein Dankeschön vom DNW-Staff und ein Ausblick auf das, was kommt
Liebe DNW-Community,
wir haben zwei sehr aufregende und intensive Wochen hinter uns und hoffen, dass wir euch eine packende Worldquest bieten konnten. Hinter den Kulissen haben viele fleißige Hände an diesem Projekt gearbeitet. Daher möchten wir uns zu Beginn ganz ausdrücklich bei allen Beteiligten für das Herzblut bedanken, das in diese WQ geflossen ist.
Ob eigens für dieses Event geschriebene Scripts, neue Grafiken, Gegner oder Bauten ( von denen ihr noch längst nicht alles gesehen habt ) und sogar Musikvideos!
Vielen Dank euch allen!
DNW bietet eine Vielzahl an Features, liebevoll ausgearbeitete Details und große Vielfalt. Doch in erster Linie ist ein Rollenspielserver wie unserer nur so gut wie seine Community. Deshalb gilt unser Dank ganz besonders auch euch Spielerinnen und Spielern, die den Plot der WQ nicht nur verfolgt, sondern ihn über Monate hinweg aktiv vorangetrieben und mit Leben gefüllt haben.
Die Ereignisse der WQ bringen neue Dynamiken ins Spiel, schaffen Nährboden für neue Geschichten und neue Abenteuer. Abenteuer, in deren Mittelpunkt ihr stehen sollt.
Seit dem Launch von 2.0 haben wir beobachtet, dass Charaktere, die wir ursprünglich als Kontrollinstanzen vorgesehen hatten und die keinen großen Einfluss auf das Spielgeschehen nehmen sollten, zwangsläufig und ihrer Natur entsprechend, ins Zentrum vieler Interaktionen gerückt sind.
Dass die Fraktionsführer zugleich die ranghöchsten Vertreter und eine Art Heilige oder lebende Legenden ihrer Glaubensorden waren, hat die beiden großen Städte faktisch zu Gottesstaaten werden lassen.
Auf DNW ist ein solches Konstrukt langfristig nicht ohne Weiteres tragfähig. Es widerspricht glaubhaftem und authentischem Rollenspiel, schränkt die Entfaltung anderer Kulturen ein und steht gleichen Chancen für alle Spieler im Weg.
Aus diesem Grund haben wir uns dazu entschlossen, die sehr starren Fraktionsführer aus dem Spielgeschehen zu entfernen und die Städte in der Folge ein Stück weit zu säkularisieren. So soll es künftig beispielsweise möglich sein, dass auch ein ungläubiger Chaot in Surom Einfluss erlangen kann ohne immersionsbrechende oder unlogische Milde seitens der Fraktionsführer sowie der Wächter erzwingen zu müssen.
Darüber hinaus haben wir uns entschieden, Nebelhafen der direkten Kontrolle der Greifen zu entziehen, um den Spielerinnen und Spielern dort mehr Entfaltungsmöglichkeiten zu bieten. Die Greifen werden künftig die Rolle eines Schutzpatrons einnehmen, jedoch in dezentralisierter Form: Als Bollwerk der Menschheit werden sie an der Ophidianer-Insel eine neue Festung beziehen. Auf diese Weise möchten wir gewährleisten, dass Nebelhafen nicht zu stark in die eine oder andere Richtung kippt und seine Neutralität bewahren kann.
Mit dieser Änderung geht außerdem ein schrittweiser Abschied vom derzeitigen Wahlsystem einher. Wir möchten, dass Führungspersonen sich ihre Einflusspositionen erarbeiten und nicht allein durch Mehrheitsentscheidungen – ungeachtet ihrer objektiven Befähigung – als langfristiges Ziel erreichen. Dies ist ausdrücklich keine Kritik an den derzeitigen, durch Wahlen bestimmten Würdenträgern, sondern eine notwendige Weiterentwicklung, um Einflusspositionen wieder als etwas Erstrebenswertes zu erhalten und sie glaubhaft im Sinne der Community und des Rollenspiels zu besetzen.
Abschließend möchten wir uns noch einmal herzlich für euer Feedback rund um die World-Quest bedanken.
LG
Euer DNW-Staff
P.S. Heute geht es heimwärts und der ominöse Nebel, der Reisen unmöglich machte ist fort.
P.P.S.: Was ist eigentlich aus dem Schattenmonarchen geworden?